Spielzeit am Hamburger Schauspielhaus gestartet

Wer die Begegnung mit dem Fremden mag, kann zu Beginn der neuen Spielzeit am Schauspiel Hamburg viel erleben. Die neue Intendantin Karin Beier präsentiert unter anderem eine Bühnenversion von Marie N’Diayes Roman „Drei große Frauen“.
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Zum Artikel:
http://www.deutschlandfunk.de/buehne-spielzeitauftakt-am-schauspiel-hamburg.691.de.html?dram:article_id=269356

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Das größte Schlachtfeld der Literaturgeschichte

Einen Tag zu spät, sorry. Gestern erschien vor 100 Jahren „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Problemlos kam dieses literarische Schwergewicht jedenfalls nicht auf die Welt, wie man in einem guten Artikel in der FAZ lesen kann.

Wenn alle heutige Lektoren so kritisch wären wie damals André Gide (siehe Zitat) – ja dann wäre der Büchermarkt wesentlich überschaubarer.

Besonders schmerzte die Absage von Gallimard, dem Verlag der erst 1909 gegründeten, aber literarisch äußerst einflussreichen „Nouvelle Revue Française“. Kein Geringerer als deren Chefredakteur André Gide hatte Prousts Manuskript geprüft. In seinem jetzt zum hundertjährigen Jubiläum der „Recherche“ erschienenen Bändchen „Proust 1913“ (Verlag Hoffmann und Campe) revidiert Luzius Keller, der beste deutschsprachige Proust-Kenner, die alte Legende, dass Gide gar nicht erst ausgepackt habe, was er da versiegelt auf den Tisch bekam. Vielmehr las er immerhin fast ein Zehntel des Romans, bis er auf eine orthographische Unklarheit bei einer Frisurbeschreibung stieß und die Lektüre abbrach, weil er den Autor für sprachlich schludrig hielt (wie einem so nie abgeschickten erklärenden späteren Briefentwurf an Proust zu entnehmen ist). Auf diese Weise verpasste das Haus Gallimard die Erstpublikation der „Recherche“ buchstäblich um Haaresbreite.

Den ganze Artikel HIER.

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Beckett im Quartier

Das betrifft diesmal Kassel. Genaueres HIER.

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Wer sich das auch schon immer gefragt hat

Wie spricht man eigentlich Godot richtig aus? Aufklärung gibt’s HIER.

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Dreistimmiger Frosch-Chor aus „Watt“

Wichtig: Nicht zu langsam sprechen!

Krak!
Krek! Krek!
Krik! Krik! Krik!
Krak!
Krek! Krek!
Krik! Krik! Krik!
Krak!
Krek!
Krik! Krik!
Krak!
Krek! Krek!
Krik! Krik! Krik!
Krak!
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Krik! Krik! Krik!
Krak!
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Krik! Krik!
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Krik! Krik! Krik!
Krak!
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Krik! Krik!
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Krik! Krik! Krik!
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Krek! Krek!
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Krik! Krik! Krik!
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Krek! Krek!
Krik! Krik! Krik!
Krak!
Krek!
Krik! Krik!
Krak!
Krek!
Krik!

 

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Und nochmals was zu Marcel

Das Jahr 1913: In den Künsten wird das Zeitalter der Moderne eingeläutet, und im November erscheint der erste Band von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ – ein Jahrhundertroman. Vor dem Hintergrund von Futurismus, Picassos kubistischen Collagen, Simultanismus oder der Eröffnung des Théâtre des Champs-Elysées geht der renommierte Proust-Kenner Luzius Keller Monat für Monat auf eine Reise durch Prousts Jahr 1913 – und zeichnet ein sehr persönliches Bild des großen Schriftstellers.

Wer es bestellen mag, HIER klicken.

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Vor 100 Jahren

1931 Psychosomatische Erkrankungen (Herzrasen, Niedergeschlagenheit, Mattigkeit). Entschließt sich, die akademische Laufbahn aufzugeben. — Veröffentlichung seiner Proust-Studie. —  Besucht über Weihnachten seine Verwandtschaft in Kassel. Die Liebe zu Peggy ist abgeflaut.

Und da diesen Monat vor 100 Jahren der erste Band von Marcel Proust’s „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ erschien, HIER 10 Gründe, ihn zu lesen. Und wer es sich etwas einfacher machen will , weil er dann doch nicht so viel Zeit hat, aber mitreden will, HIER geht es zu den echt guten Graphic Novels.

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Beckett + Gurlitt

Man darf natürlich spekulieren, ob Samuel Beckett jene Bilder gesehen haben, die derzeit in München hinter verschlossenen Toren lagern. Denn am 13. November 1936 besuchte er das Kunstkabinett des umtriebigen Hildebrand Gurlitt in der alten Rabenstraße, um dort neben einer Beckmann-Ausstellung („seltsam & interessant“) auch Werke von Nolde und womöglich von Spitzweg zu sehen.

In einem langen Brief an seinen Freund Thomas McGreevy schreibt er u.a.:

Sie alle [die Maler] werden mehr oder weniger unterdrückt, d.h. können nicht öffentlich ausstellen und wagen nur unter Vorsichtsmaßnahmen zu verkaufen.

Als Ausländer war es ihm möglich in Museen Werke zu sehen, die demnächst den Abtransport in die Sammelstelle Niederschönhausen antreten sollten.

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Wer gerade etwas Zeit hat …

„Waiting for Godot“ mit Burgess Meredith und Zero Mostel von 1961. Sie brauchen nur 1 Stunde und 49 Minuten.

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Pinter

Ninon Schubert via The Letters of Samuel Beckett
Brilliant! Harold Pinter on Beckett: „He is the most courageous, remorseless writer going, and the more he grinds my nose into the shit, the more I’m grateful to him. He’s not fucking me about, he’s not leading me up any garden, he’s not slipping me a wink, he’s not flogging me a remedy or a path or a revelation or a basin full of breadcrumbs. He’s not selling me anything I want to buy, he doesn’t give a bollock whether I buy or not—he hasn’t got his hand over his heart. Well, I’ll buy his goods hook, line, and sinker, because he leaves no stone unturned and no maggot lonely. He brings forth a body of beauty; his work is beautiful.“

Harold Pinter Remembers Samuel Beckett
www.blackbookmag.com
Well, we’d all certainly like to imagine we’ll one day meet our heroes over far too much tobacco, alcohol, and onion soup at 4 o’clock in the morning. But for master of biting words of brilliance Harold Pinter, his first meeting with Samuel Beckett was an ideal encounter. While his play The Caretake…

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