Ankündigung: „German fever. Samuel Beckett in Deutschland“

Ausstellungseröffnung am 8.11.2017, 19:30 im Humboldt-Saal des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Mit Wilhelm Genazino. Moderation: Jan Bürger.

Samuel Becketts Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur prägt sein Denken und Schreiben. Die in Kooperation mit der University of Reading entstandene Ausstellung zeigt seine Auseinandersetzung mit Deutschland in den bisher unveröffentlichten Reisetagebüchern von 1936/37, in Briefen und Manuskriptentwürfen. Becketts Inszenierungen am Schiller-Theater Berlin, seine Arbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk, aber vor allem seine Verbindung zu Siegfried Unseld und dem Suhrkamp Verlag lenken den Blick darüber hinaus auf Becketts kulturgeschichtliche Bedeutung.
Eintritt frei.

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Neunte

Und wieder geht es weiter mit „Beckett bei Beckett“!

Eine Lesereihe mit Texten von Samuel Beckett während der documenta 14
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit dem Wirt Brendan Kennedy

Mittwoch, den 16. August 2017
Es lesen: Herwig Lucas und Richard Cochran
„Der Hund und die übriggebliebene Nahrung“ (dt. / engl.)  – Auszug aus dem Roman „Watt“.

Die Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett findet während der documenta 14 jeden Mittwoch jeweils 17 Uhr in „Beckett’s Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber dem Fridericianum statt.

Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung. Eintritt frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

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„Ein nachdenklicher Narr“

Eine Rezension zur Aufführung von „Das letzte Band“ mit Valentin Jeker findet sich auf der HP der Beckett-Gesellschaft. Wer lesen will, der klicke: http://www.beckett-gesellschaft.de/

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Es wird weitergelesen

Eine Lesereihe mit Texten von Samuel Beckett während der documenta 14
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit dem Wirt Brendan Kennedy

Mittwoch, den 9. August 2017
Es lesen: Winnie Wilka und Ignatz Wilka
„Mr. Watt bereitet ‚das Gericht‘ zu …“ (dt./engl.)  – Auszug aus dem Roman „Watt“.

Die Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett findet während der documenta 14 jeden Mittwoch jeweils 17 Uhr in „Beckett’s Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber dem Fridericianum statt.

Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung. Eintritt frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

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Beckett trug eine Gucci Tasche (?!) …..

In dem soeben erschienenen Buch „Legendary Authors and the Clothes They Wore“ von Terry Newman (Verlag: Harper Design) wird versucht bisher Verborgenes herzustellen zwischen der Kleidung von Schriftstellern und deren Prosa.

Man erfährt u.a., dass Beckett eine Gucci Tasche trug und Clarks Wallabee Schuhe liebte, Proust als „the godfather of fashion“ bezeichnet werden kann (Yves Saint Laurent soll von seinem Kleidungsstil „obsessed“ gewesen sein).  Dorothee Parker arbeitete für Vogue. Hemingway….., Gertrude Stein….,

Die Buchautorin zu Ihrem neuen Buch: “When I sat down the first morning and started writing about Samuel Beckett, I thought: ‘Oh, my goodness. Am I doing something completely outrageous?’”

Paula Cocozza in einem Artikel in „The Guardian“ vom 16.7.2017 schreibt: „The title reads like a provocation: Legendary Authors and the Clothes They Wore. What? Shouldn’t authors, especially “legendary” ones, be exempt from fashion scrutiny? Surely we should look at their words, not their outfits. If they produced great works of art, who cares how they dressed?

mehr (vollständiger Artikel von Paula Cocozza)

 

 

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Das letzte Band

Damals war Krapp (Valentin Jeker) 39, als er wie eine Art Tagebuch, die Tonbänder besprach. Jetzt, 30 Jahre später ist er ein zermürbter, alter Mann und hört sich die alten Bänder an: den Tod seiner Mutter, die Liebesszene auf einem Boot, … Immer wieder spult Krapp zurück und lauscht seinem früheren Ich wie einer fremden Person. Mit krächzender Stimme spottet er über sich selbst: „Kaum zu glauben, dass ich je so blöd war.“ Er spricht mit den Bändern, wie andere alte einsame Leute mit Tagebüchern, Fotoalben, Andenken Zwiesprache halten.

1958 in London uraufgeführt, Premiere in Deutschland ein Jahr später, ist „Das letzte Band“ das einzige Theaterstück, das es auf die Liste der „100 Bücher“ der ZEIT geschafft hat. Und was für Beckett zu „Endspiel“ schrieb stimmt natürlich auch für dieses Stück: „Mein Stück will bloßes Spiel sein. Nichts weniger. Von Rätseln u. Lösungen also kein Gedanke. Es gibt für solches ernstes Zeug Universitäten, Kirchen, cafés du commerce usw.“ Man kann es aber auch gerne anders sehen und hören.

 Valentin Jeker, Jahrgang 1934, ist ein Schweizer Schauspieler, der seit 1961 auf verschiedenen deutschen namhaften Bühnen spielte, darunter Stuttgart, Köln, Tübingen u.v.a.m. Unter Manfred Beilharz spielte er in Freiburg und in Kassel und inszenierte selbst u.a. von Samuel Beckett „Warten auf Godot“ und „Glückliche Tage“. 2015 hatte Jeker seine erste Ausstellung als Maler in Berlin.

Das letzte Band – Theaterstück von Samuel Beckett (1958) in der Übersetzung von Elmar und Erika Tophoven

Krapp: Valentin Jeker / Regie: Michael Kaiser

Termine:
Freitag, 4. August 2017, 20 Uhr
Samstag, 5. August 2017, 20 Uhr
Sonntag, 6. August 2017, 20 Uhr

im Kulturhaus Dock 4, Studiobühne Deck 1
Eingang Oberste Gasse
34117 Kassel

Eintritt: 10 € / 6 €

Eine Veranstaltung der Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Kassel

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Solange die d14 …

Und wieder geht es weiter mit „Beckett bei Beckett“!

Eine Lesereihe mit Texten von Samuel Beckett während der documenta 14
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit dem Wirt Brendan Kennedy

Der nächste Termin:

26. Juli: Edward Newton / Peer Schröder
2. August: Clare Butcher / Peer Schröder

Die Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett findet während der documenta 14 jeden Mittwoch jeweils 17 Uhr in „Beckett’s Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber dem Fridericianum statt.

Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung. Eintritt frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

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Und immer weiter

Und wieder geht es weiter mit „Beckett bei Beckett“!

Eine Lesereihe mit Texten von Samuel Beckett während der documenta 14
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit dem Wirt Brendan Kennedy

Der nächste Termin:

Mittwoch, den 19. Juli 2017 um 17 Uhr
Es lesen: Peer Schröder: „Bim Bam“ (dt.) und Paul Heinemann: „Ding Dong“ (engl.)

Die Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett findet während der documenta 14 jeden Mittwoch in „Beckett’s Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber dem Fridericianum statt.

Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung. Eintritt frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

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Neuerscheinung: Nils Plath, Hier und anderswo

Nils Plath (Literaturwissenschaftler am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt): Hier und anderswo

Zum Stellenlesen bei Franz Kafka, Samuel Beckett, Theodor W. Adorno und Jacques Derrida

Kaleidogramme Bd. 149, 560 Seiten, 15 x 23 cm, Broschiert, Kadmos Kulturverlag, ISBN 978-3-86599-350-2, 29,90 Euro

Nichts spricht dafür, von einem Text zu erwarten, auf der Stelle zu lesen zu sein, und nichts kann einem versprechen, ihn von der einen Stelle aus lesen zu können. Im „Stellenlesen“ wird dies produktiv vergegenwärtigt. Dazu nehmen in diesem Band konstellative Lektüren an Stellen bei Franz Kafka, Samuel Beckett, Theodor W. Adorno und Jacques Derrida ihren Ausgangspunkt.

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Und weiter geht es mit „Beckett bei Beckett“!

Lesereihe mit Texten von Samuel Beckett während der documenta 14
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit dem Wirt Brendan Kennedy

Die nächsten Termine:

Mittwoch, den 5. Juli 2017, 17 Uhr
Es lesen: Richard Cochran und Peer Schröder: „Sedendo und Quiescendo“ (engl./dt.)

Mittwoch, den 12. Juli 2017, 17 Uhr
Es lesen: Peer Schröder: „Dante und der Hummer“ und Helen MacCormac: „Dante and the Lobster“

Die Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett findet während der documenta 14 jeden Mittwoch in „Beckett’s Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber dem Fridericianum statt.

Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung. Eintritt frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

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