Veranstaltungshinweise

  • 21.11.2019, „Samuel Beckett inspiriert“
  • 2. Teil der Veranstaltungsreihe „Samuel Beckett und Musik“
  • 19:00, Universität Kassel, Gießhaus, Mönchebergstraße 5,
  • Vortrag: Dr. Diana Kupfer, Klavier: Uwe Volkmer, Gesang: Natasha Pandazieva
  • Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft in Kooperation mit der Universität Kassel, Institut für Musik; mehr
  • „Warten auf Godot“, Aufführungen:
  • 30.11. und 04.12.2019; Schauspielhaus Mannheim; mehr
  • 22.11., 30.11., 06.12., 27.12.2019; Deutsches Theater Göttingen
  • 22.11. und 21.12.2019, Theater der Bundesstadt Bonn; mehr
  • 26.01.2020, „Im Schutz der Unbekanntheit: Samuel Beckett in Berlin und Anderswo“
  • Berlin, Theater im Palais, Am Festungsgraben 1
  • Carl Martin Spengler und Nicole Haase lesen ausgewählte Texte. Die Moderation und den Überblick zum Schaffen des Autors gibt Prof. Dr. Stefan Welz von der Universität Leipzig. – mehr

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Preis der Modern Language Association (MLA) für das Beckett Digital Manuscript Project (BDMP)

Das BDMP erhielt vor kurzem den MLA Awards Prize „for a Bibliographie, Archive, or Digital Project“. Hier ein Auszug aus der MLA Veröffentlichung „Publication Award Winner“ vom 5.12.2018:

„The Beckett Digital Manuscript Project is a stunning display of editorial and technical craft, combining sophisticated deployments of digital platform and apparatus with gorgeously produced and meticulously executed book-bound scholarship. The mission of the architects of the Beckett Digital Manuscript is ambitious: to create a single portal for Samuel Beckett’s manuscripts located across multiple institutions. The codirectors, Mark Nixon and Dirk Van Hulle, and the editors, Pim Verhulst and E. Magessa O’Reilly, along with Vincent Neyt handling technical realization, succeed with rigor and elegance. The extensive and comprehensible documentation and the team’s manifold approach to representation of marginalia and traces make the project an indispensable aid for research and pedagogy for years to come.“

Bisher wurden vom BDMP sieben Bände mit dem Titel „The Making of Samuel Beckett’s …. “ veröffentlicht und zwar zu den Manuskripten der folgenden Werke: … „Stirrings Still and Comment dire“, …“L’Innommable“, …“Krapp’s Last Tape“, …“Molloy“, …“Malone meurt“, …“En attendant Godot“ und …“Fin de partie“.

Mehr Informationen zum BDMP siehe (dort auch Link zur MLA)

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Aktuelle Zeitungsartikel über Becketts Briefe

Samuel Beckett zeterte und zweifelte – aber er schrieb weiter. Seine Briefe zeugen von diesem Ringen

Eine Frage stellt sich vor allen anderen, wenn man die vier Bände mit Samuel Becketts Briefen studiert: Warum ist die Welt am Ende doch in den Genuss seines stattlichen Œuvres gekommen? Denn nagender Selbstzweifel ist der Grundtenor, der seine Korrespondenzen durchzieht.

Von Friedhelm Rathjen, 21.04.2019

https://www.nzz.ch/feuilleton/samuel-beckett-zeterte-und-zweifelte-aber-er-schrieb-weiter-seine-briefe-zeugen-von-diesem-ringen-ld.1476218

Mit Bolli in die Giraffe

Als er endlich so alt war, wie er sich immer gefühlt hatte: Samuel Becketts späte Briefe glimmen vor Witz.

Eine Rezension von Peter Kümmel, 11.04.2019

https://www.zeit.de/2019/16/samuel-beckett-was-bleibt-wenn-die-schreie-enden-briefe-1966-1989

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PS: Die Briefe Becketts (Zeitraum 1929-1989) sind in 4 Bänden im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgeber: George Craig (Editor), Martha Dow Fehsenfeld (Founding Editor), Dan Gunn (Editor) und Lois More Overbeck (General Editor). Für die deutschsprachige Ausgaben übersetzt und eingerichtet von Chris Hirte.

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Beckett im Theater: kommende Aufführungen 2019

Endspiel

Residenztheater München 15.3., 20.3.

Turmtheater Regensburg 14.3., 15.3., 16.3., 17.3.

Warten auf Godot 

Theater Magdeburg 23.3., 17.4.

Theater Bonn (Werkstatt) 7.4., 13.4., 17.4.

Theater Freiberg (Mittelsächsisches Theater) 29.6.

Words and Music 

Staatsoper Unter den Linden, Berlin 23.4., 24.4., 27.4.

(Hörspiel für zwei Sprecher und Kammerensemble, Musik: Morton Feldmann, 1987)

 

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Die Komponistin Rebecca Saunders und Beckett

Die britische Komponistin Rebecca Saunders (*1967) erhält den diesjährigen Ernst von Siemens Musikpreis, der gelegentlich auch als „Nobelpreis der Musik“ bezeichnet wird. Rebecca Saunders ist die zweite Frau (neben der Geigerin Anne-Sophie Mutter), die den seit 1974 verliehenen, hochdotierten Musikpreis erhält. Frühere Preisträger waren u.a.: Stockhausen, Boulez, Kagel, Rihm, Abbado, Segovia, Berio, Lachenmann, Ligeti, Henze.

Die Samuel Beckett Gesellschaft freut sich über die Auszeichnung besonders, da die Werke von Samuel Beckett ein wichtiger Bezugspunkt für das kompositorisches Schaffen von Rebecca Saunders waren und sind. Bei Beckett fühlt sich die Komponistin am tiefsten verstanden; mit seinen Werken hat sie sich immer wieder sehr intensiv befasst.

Rebecca Saunders zu Beckett: „Ich finde seine Werke hypnotisierend und äußerst inspirierend – die Vielfalt der Bedeutungen von Stille, die quasi Wiederholungen, die immer zum selben Ausgangspunkt wiederkehrenden Wortlabyrinthe. Und dann gibt es eine Art von Stille, die Ungewissheit, das Warten – Becketts Unwort, das Nichtgesagte, das Schwebende zwischen den Worten.“

Die Samuel Beckett Gesellschaft gratuliert auf diesem Weg Rebecca Saunders zu diesem  international renommierten Musikpreis für Komponist(inn)en, Interpret(inn)en und Musikwissenschaftler(innen).

Die Auszeichnung soll am 7.6.19 bei einem Festakt im Münchener Prinzregententheater verliehen werden.

 

 

 

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Immer wieder Beckett: Kommende (Theater)Veranstaltungen

Samuel Beckett – Der Briefeschreiber: Akademie der Künste Berlin, Plenarsaal, Pariser Platz 14; 21.02.2019 LINK

Warten auf Godot:

Theater Magdeburg; 27.12./19.1./1.3./23.3. LINK

Theater Bonn: 31.1./6.2./16.2. LINK

Schauspiel Frankfurt: 12.1./14.1./18.1./24.1./25.1./31.1. sowie 6 weitere Aufführungen im Februar/März LINK

 Schauspielhaus Dresden: 2.3./3.3. LINK

Endspiel:

Schauspiel Köln: 8.1./13.2. LINK


Ihnen/Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr  …. Alors, on y va? Allons-y. 

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Becketts „Endspiel“ als Oper (von György Kurtag)

Der ungarische Komponist György Kurtag (92) erweitert mit seiner Oper „Fin de Partie“, die am 15.11.2018 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde, die große Liste der sog. Literaturopern, bei denen es sich um Musikadaptionen von Bühnenwerken aber auch von Romanen und Erzählungen handelt.

Kurtag weist darauf hin, dass es sich bei der Oper um einen „Entwurf“ handelt (so auch im Libretto vermerkt) und nicht um eine definitive Version. Er arbeitet also immer noch an dem Beckettschen Text, trotz Uraufführung. Ein Novum! 

Detaillierte/Weitere Informationen zur Uraufführung und auch zu Kurtag und Beckett siehe WDR Radio Opernblog vom 16.11.2018 (Link), FAZ vom 18.11.2018 (Link) und ZEIT.Online vom 22.11.2018 (Link).

Die Aufführungen in der Mailänder Scala endeten am 25.11.2018.
Am 16.12.2018 kann die Oper in WDR 3 Oper gehört werden.
Ab 06.03.2019 wird das Werk an der Oper Amsterdam aufgeführt.

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Finissage „German fever. Beckett in Deutschland“: Lesung im DLA Marbach

Die Ausstellung* „German Fever. Beckett in Deutschland“ endet am Sonntag den 14.10.2018. An diesem Tag findet im Literaturmuseum der Moderne (Berthold-Leibinger-Auditorium) eine Lesung statt. Beginn 19:30 Uhr. Eintritt frei

Schon in jungen Jahren zog es den Iren Samuel Beckett auf den ›Kontinent‹: zunächst nach Kassel, wo er sich verliebt hatte, später nach Paris. Dort lebte er seit 1937. Zum Abschluss der Ausstellung werden Dokumente aus Becketts Zeit in Kassel gelesen sowie unbekannte Berichte und Notizen des Verlegers Siegfried Unseld über das Pariser Leben Becketts. Außerdem wird nach Becketts anhaltender Bedeutung für das Theater gefragt. Moderation: Ellen Strittmatter und Jan Bürger


*Samuel Becketts Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur prägt sein Denken und Schreiben. Die in Kooperation mit der University of Reading entstandene Ausstellung zeigt seine Auseinandersetzung mit Deutschland in den bisher unveröffentlichten Reisetagebüchern von 1936/37, in Briefen und Manuskriptentwürfen. Becketts Inszenierungen am Schiller-Theater Berlin, seine Arbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk, aber vor allem seine Verbindung zu Siegfried Unseld und dem Suhrkamp Verlag lenken den Blick darüber hinaus auf Becketts kulturgeschichtliche Bedeutung.

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Beckett im Quadrat

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Beckett im Quadrat

Stationen-Theater in der Samuel-Beckett-Anlage

am Samstag, 25. August und Sonntag, 26. August 2018

Beginn jeweils 17 Uhr

Treffpunkt: Bodelschwinghstr. 5, Kassel

Namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler aus Kassel führen kurze Szenen aus dem Werk Samuel Becketts auf

!Bitte reservieren Sie sich diesen Termin!
Im Laufe des Julis werden wir Sie detaillierter informieren.

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