Typisch Beckett (Sätze aus “Texte um Nichts”)

Wohin ginge ich, wenn ich gehen könnte, was wäre ich, wenn ich sein könnte, was sagte ich, wenn ich eine Stimme hätte, wer spricht so und nennt sich ich? / … kann es ein Anderswo für dies unendliche Hier geben? / Ich werde keine Angst mehr haben vor großen Worten, sie sind nicht groß / …ohne geendet zu haben, ohne beginnen zu können, das ist mein Leben / …das ist eben die ganze negative Schönheit der Sprache, deren Negationen leider das gleiche Schicksal erleiden … / …ich bin ganz froh darüber, ganz froh, daß ich damit fertig bin, keuchend hinter mir her zu laufen … / … das ist der Fehler, den ich gemacht habe, einer der Fehler, eine eigene Geschichte gewollt zu haben, wo das bloße Leben genügt / … die Nacht verbietet, was der Tag erlaubt / Er läßt mich sprechen, wobei er sagt, daß ich es nicht sei, geniale Idee, … / …fang nicht wieder an, hör nicht alles, sag nicht alles, es ist alles schon dagewesen, es ist alles dasselbe, das ist sicher / Auch die Wörter träge, träge, das Subjekt stirbt, bevor es das Verbum erreicht, auch die Wörter erstarren / …es war die gute Zeit, ich wußte weder, wo ich war, noch wie ich gemacht war, noch seit wann, noch bis wann … / Nun ja, da bin ich, ein kleines Staubkorn in einem kleinen Winkel, das ein aus dem verlorenen Draußen kommender Hauch hochhebt und das der nächste wieder niederschlägt / …

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Buchempfehlung “Sein oder Nichts”

Sachbuch-Bestenliste Sept. 2016: Rang 8

Dieter Henrich, Sein oder Nichts – Erkundungen um Samuel Beckett und Hölderlin

C.H. Beck, 493 S., 39,95 Euro

hier

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Robert Wilson inszeniert ENDSPIEL m Berliner Ensemble

http://www.morgenpost.de/kultur/theater/article208874011/Robert-Wilson-inszeniert-ein-bilderstarkes-Endspiel-am-BE.html

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La Mont Sainte Victoire by Paul Cezanne

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Beckett und die Malerei

 

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Explores Samuel Beckett’s relation to painting and the visual imagination that informs his theatrical work

Beckett was deeply engaged with the visual arts and individual painters, including Jack B. Yeats, Bram van Velde, and Avigdor Arikha. In this monograph, David Lloyd explores what Beckett saw in their paintings. He explains what visual resources Beckett found in these particular painters rather than in the surrealism of Masson or the abstraction of Kandinsky or Mondrian. The analysis of Beckett’s visual imagination is based on his criticism and on close analysis of the paintings he viewed. Lloyd shows how Beckett’s fascination with these painters illuminates the ‘painterly’ qualities of his theatre and the philosophical, political and aesthetic implications of Beckett’s highly visual dramatic work.

Key Features

  • Discusses Beckett’s relationship with three painters crucial to his life-long dialogue with the visual arts
  • The first book to examine the paintings that Beckett would have known and on which he based his critical remarks
  • Accounts for the increasing visuality of Beckett’s theatre in relation to his evolving appreciation of painting and the formal questions posed by that medium
  • Explores Beckett’s anticipation of European phenomenology and psychoanalysis in relation to Heidegger and Lacan

https://edinburghuniversitypress.com/book-beckett-039-s-thing.html

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Neuerscheinung: Samuel Beckett – Die Briefe, 3. Band

3. Band: Briefe 1957-1965 – Wünsch Dir nicht, daß ich mich ändere; erschienen 14.11.2016 bei Suhrkamp, ISBN: 978-3-518-42557-2; 58 €

Die auf vier Bände angelegte Ausgabe (Suhrkamp) erschließt zum ersten Mal das komplette Briefwerk des Jahrhundertautors Becketts. Die Briefe umfassen die Jahre 1929-1989, also die Zeit, in der Beckett als Autor aktiv war. Mit seinen brieflichen Zeugnissen (gefunden wurden mehr als 15000) kann man Beckett ohne Zweifel zu den großen literarischen Briefautoren des 20. Jahrhunderts zählen. Die Briefe sind ein absolutes Muss … zumindest für alle Beckettianer.

“Wir wußten immer, daß er brillant ist – aber so brillant?” – The New York Times

———

2. Band: Briefe 1941-1956 – Ein Unglück, das man bis zum Ende verteidigen muß; erschienen 2014; 45 €

1. Band: Briefe 1929-1940 – Weitermachen ist mehr, als ich tun kann; erschienen 2013;  39,95 €

 

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John Minihan

 

John Minihan is well known for his photographs of Beckett.

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Theateraufführungen Nov./Dez.16

Staatstheater Stuttgart / Schauspielhaus

Kafka: Das Schloss und Kafka Band 19.11.

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Deutsches Theater Berlin

Beckett: Endspiel 25.11. und 8.12. / Warten auf Godot 2.12. /// Kafka: Die Verwandlung 2.12. und 21.12. /// Sartre: Das Spiel ist aus 11.12. und 27.12.

Link: hier klicken (Kartenbestellungen 030 28441-225)

Berliner Ensemble

Beckett: Endspiel 28.11., 29.11., 30.11., 1.12., 3.12., 4.12., 23.12., 25.12. / Das letzte Band 19.11. / Warten auf Godot 18.11., 25.11., 5.12., 25.12. /// Ionesco: Die Stühle 7.12., 18.12.

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Landestheater Tübingen

Beckett: Glückliche Tage 24.11., 27.11., 10.12. und 17.12.

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Burgtheater Wien

Beckett: Warten auf Godot 17.11. /// Kafka: Der Bau 20.11.

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———(siehe auch mein Eintrag vom 9.11./Thalia Theater Hamburg)

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Nachricht von der irischen Botschaft in Berlin

Dear Friends,

We are in the process of re-vamping our monthly newsletter – Das Irische Monatsbuch. We hope that the updated layout will be an improvement and enable our readers to inform themselves of upcoming events in Germany more easily.

I would ask you to please have a look at the list below, which is currently published in the Monatsbuch. If your organisation is already included, please check that the website address is correct and send us any necessary corrections. If your organisation is not included on the list, and you would like it to be, please send me the details [Region : Name of Organisation : Website] as a response to this email. Please send this information on to me before the 20th of November. I cannot guarantee that an organisation will be included on the list for the next edition of the Monatsbuch after this date.

Kind regards,
Maeve Killen

Ich weise auf das Irische Monatsbuch hin, weil die Beckett-Gesellschaft in Kassel dort ebenfalls verzeichnet ist.

Wer an der Liste der Freunde Irlands bzw. anderer Institutionen interessiert ist, kann diese anfordern via

klausbaum2(at)gmx.de

 

 

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Endlich geht es mit dem Beckett-Blog weiter

Dank Günther Görgen!

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