Beckett im Theater: kommende Aufführungen 2019

Endspiel

Residenztheater München 15.3., 20.3.

Turmtheater Regensburg 14.3., 15.3., 16.3., 17.3.

Warten auf Godot 

Theater Magdeburg 23.3., 17.4.

Theater Bonn (Werkstatt) 7.4., 13.4., 17.4.

Theater Freiberg (Mittelsächsisches Theater) 29.6.

Words and Music 

Staatsoper Unter den Linden, Berlin 23.4., 24.4., 27.4.

(Hörspiel für zwei Sprecher und Kammerensemble, Musik: Morton Feldmann, 1987)

 

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Die Komponistin Rebecca Saunders und Beckett

Die britische Komponistin Rebecca Saunders (*1967) erhält den diesjährigen Ernst von Siemens Musikpreis, der gelegentlich auch als „Nobelpreis der Musik“ bezeichnet wird. Rebecca Saunders ist die zweite Frau (neben der Geigerin Anne-Sophie Mutter), die den seit 1974 verliehenen, hochdotierten Musikpreis erhält. Frühere Preisträger waren u.a.: Stockhausen, Boulez, Kagel, Rihm, Abbado, Segovia, Berio, Lachenmann, Ligeti, Henze.

Die Samuel Beckett Gesellschaft freut sich über die Auszeichnung besonders, da die Werke von Samuel Beckett ein wichtiger Bezugspunkt für das kompositorisches Schaffen von Rebecca Saunders waren und sind. Bei Beckett fühlt sich die Komponistin am tiefsten verstanden; mit seinen Werken hat sie sich immer wieder sehr intensiv befasst.

Rebecca Saunders zu Beckett: „Ich finde seine Werke hypnotisierend und äußerst inspirierend – die Vielfalt der Bedeutungen von Stille, die quasi Wiederholungen, die immer zum selben Ausgangspunkt wiederkehrenden Wortlabyrinthe. Und dann gibt es eine Art von Stille, die Ungewissheit, das Warten – Becketts Unwort, das Nichtgesagte, das Schwebende zwischen den Worten.“

Die Samuel Beckett Gesellschaft gratuliert auf diesem Weg Rebecca Saunders zu diesem  international renommierten Musikpreis für Komponist(inn)en, Interpret(inn)en und Musikwissenschaftler(innen).

Die Auszeichnung soll am 7.6.19 bei einem Festakt im Münchener Prinzregententheater verliehen werden.

 

 

 

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Immer wieder Beckett: Kommende (Theater)Veranstaltungen

Samuel Beckett – Der Briefeschreiber: Akademie der Künste Berlin, Plenarsaal, Pariser Platz 14; 21.02.2019 LINK

Warten auf Godot:

Theater Magdeburg; 27.12./19.1./1.3./23.3. LINK

Theater Bonn: 31.1./6.2./16.2. LINK

Schauspiel Frankfurt: 12.1./14.1./18.1./24.1./25.1./31.1. sowie 6 weitere Aufführungen im Februar/März LINK

 Schauspielhaus Dresden: 2.3./3.3. LINK

Endspiel:

Schauspiel Köln: 8.1./13.2. LINK


Ihnen/Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr  …. Alors, on y va? Allons-y. 

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Becketts „Endspiel“ als Oper (von György Kurtag)

Der ungarische Komponist György Kurtag (92) erweitert mit seiner Oper „Fin de Partie“, die am 15.11.2018 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde, die große Liste der sog. Literaturopern, bei denen es sich um Musikadaptionen von Bühnenwerken aber auch von Romanen und Erzählungen handelt.

Kurtag weist darauf hin, dass es sich bei der Oper um einen „Entwurf“ handelt (so auch im Libretto vermerkt) und nicht um eine definitive Version. Er arbeitet also immer noch an dem Beckettschen Text, trotz Uraufführung. Ein Novum! 

Detaillierte/Weitere Informationen zur Uraufführung und auch zu Kurtag und Beckett siehe WDR Radio Opernblog vom 16.11.2018 (Link), FAZ vom 18.11.2018 (Link) und ZEIT.Online vom 22.11.2018 (Link).

Die Aufführungen in der Mailänder Scala endeten am 25.11.2018.
Am 16.12.2018 kann die Oper in WDR 3 Oper gehört werden.
Ab 06.03.2019 wird das Werk an der Oper Amsterdam aufgeführt.

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Finissage „German fever. Beckett in Deutschland“: Lesung im DLA Marbach

Die Ausstellung* „German Fever. Beckett in Deutschland“ endet am Sonntag den 14.10.2018. An diesem Tag findet im Literaturmuseum der Moderne (Berthold-Leibinger-Auditorium) eine Lesung statt. Beginn 19:30 Uhr. Eintritt frei

Schon in jungen Jahren zog es den Iren Samuel Beckett auf den ›Kontinent‹: zunächst nach Kassel, wo er sich verliebt hatte, später nach Paris. Dort lebte er seit 1937. Zum Abschluss der Ausstellung werden Dokumente aus Becketts Zeit in Kassel gelesen sowie unbekannte Berichte und Notizen des Verlegers Siegfried Unseld über das Pariser Leben Becketts. Außerdem wird nach Becketts anhaltender Bedeutung für das Theater gefragt. Moderation: Ellen Strittmatter und Jan Bürger


*Samuel Becketts Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur prägt sein Denken und Schreiben. Die in Kooperation mit der University of Reading entstandene Ausstellung zeigt seine Auseinandersetzung mit Deutschland in den bisher unveröffentlichten Reisetagebüchern von 1936/37, in Briefen und Manuskriptentwürfen. Becketts Inszenierungen am Schiller-Theater Berlin, seine Arbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk, aber vor allem seine Verbindung zu Siegfried Unseld und dem Suhrkamp Verlag lenken den Blick darüber hinaus auf Becketts kulturgeschichtliche Bedeutung.

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Beckett im Quadrat

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Beckett im Quadrat

Stationen-Theater in der Samuel-Beckett-Anlage

am Samstag, 25. August und Sonntag, 26. August 2018

Beginn jeweils 17 Uhr

Treffpunkt: Bodelschwinghstr. 5, Kassel

Namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler aus Kassel führen kurze Szenen aus dem Werk Samuel Becketts auf

!Bitte reservieren Sie sich diesen Termin!
Im Laufe des Julis werden wir Sie detaillierter informieren.

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Happy Birthday!

Die Samuel Beckett Gesellschaft feiert am Freitag, 13. April 2018 ab 17 Uhr im „The Shamrock Irish Pub“, Bürgermeister-Brunner-Str. 19 (Kassel) den 112. Geburtstag des irischen Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett und freut sich über Gäste.
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Neuerscheinung 2018: Samuel Becketts Spuren im 21. Jahrhundert

Katharina Knüppel: Samuel Becketts Spuren im 21. Jahrhundert – Intermediale Transformationen in bildender Kunst und Choreographie

„Samuel Beckett is more alive than ever“. So konstatierten 2011 die Herausgeber (Mark Nixon und Mathew Feldmann) der Zeitschrift Samuel Beckett Today/Aujourd’hui,  die seit 1993 das Werk des Dramatikers, Lyrikers, Romanciers, Hörspielautors, Theater und Fernsehregisseurs aufarbeitet.

Die vorgelegte Arbeit möchte der anhaltenden Lebendigkeit von Becketts Erbe im 21. Jahrhundert nachgehen.

Das Buch erscheint im epodium-Verlag München in der Reihe INTERVISIONEN – Texte zu Theater und anderen Künsten (Band 12). Herausgeber: Christopher Balme, unter der Mitarbeit von Andreas Backoefer. Es kostet 37 Euro.

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SPIELARTEN DES KOMISCHEN VON WILHELM BUSCH BIS SAMUEL BECKETT

Die „Evangelische Akademie Hofgeismar“ veranstaltet vom 9. bis 11. Februar ein Seminar mit diesem Thema. In der Beschreibung heißt es u.a.:

Der französische Philosoph Henri Bergson hat in seinem grundlegenden Essay „Das Lachen. Ein Essay über die Bedeutung des Komischen“ von 1899 den Weg gewiesen, die komische Phantasie auf keinen Fall in eine Definition zu zwingen, jedoch einige Grundformen festzuhalten, wie etwa die planvolle Einrichtung von Lücken, die überraschende Zusammenführung heterogener Elemente, die Nicht-Erfüllung einer zuvor aufgebauten Erwartung. Dem werden wir nachgehen, denn Witz und Humor in ihrer Unterschiedlichkeit sollen nicht begrifflich seziert, sondern erfahren werden im gemeinsamen verweilenden Lesen und Diskutieren ausgewählter Beispiele aus dem unvorstellbar reichen Feld humoristischer und komischer Lyrik und Prosa.

Alle weiteren Details HIER.

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