Wer für ein Theaterprojekt spenden möchte …

kann sich auf folgender Internetseite informieren:

http://www.startnext.de/beckett-spiel

Worum geht es in diesem Projekt?

Vor genau 50 Jahren wurde Becketts Stück ‚Spiel‘ in Ulm (Deutschland) uraufgeführt, zwei Jahre nach ‚Glückliche Tage‘. Im Gegensatz zu dem Stück mit der Frau, die im Sand versinkt, wurde ‚Spiel‘ nur sehr sehr selten wieder aufgeführt, in Deutschland fast gar nicht. Dabei ist es immer noch uneingeholt innovativ und radikal. Der Umgang mit Geschichte, Erzählstruktur und die Verwendung der Bühnenmittel hat uns heute mehr denn je zu sagen. Wir möchten das Stück wieder zur Aufführung bringen, weil wir Becketts Ansatz heute viel besser verstehen. Das Publikum ist empfänglicher für die Brüche und die Problematik des Erzählens von Geschichten geworden. Der formal extreme Aufbau eines Bewusstseins-Theaters verdient größere Beachtung. Daher ist es sehr spannend zu sehen, wie dieser so selten gespielte Beckett auf das gegenwärtige Publikum wirkt. Ich bin überzeugt, dass er besser verstanden wird als bei der Uraufführung damals.
Zusätzlich kommen die drei weitere Dramolette von Beckett zur Aufführung.
kann sich auf folgender Internetseite informieren:

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir möchten möglichst viele für Theaterbesucher jeden Alters abseits des Mainstreams für Beckett begeistern und sie mit seinen immer noch avantgardisitschen Formen des Theaters bekannt machen. Das Stück wurde bereits vor 50 Jahren uraufgeführt, aber erst heute erreichen wir ein angemessenes Verständnis für Becketts souveränes Spiel mit den Theatermittel.
Das Stück Spiel wird werkgetreu umgesetzt. Es ist für alle Beckett-Liebhaber ein Leckerbissen, und für alle, die vom Theater mehr erwarten, als die üblichen Erzählstrukturen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Beckett wird viel zu selten aufgeführt. Wenn dann werden Warten auf Godot, Glückliche Tage, Endgame und Krapps letztes Band gezeigt. Dadurch wird die aufregende formale Weiterentwicklung dieses bedeutenden Autors einem breiteren Publikum vorenthalten, weil den Theatern der Mut fehlt, diese radikalen Formen einem Publikum zu präsentieren.
Man sollte unser Projekt unterstützen, weil wir den Mut haben, spannendes Theater jenseits des mainstream lebendig werden zu lassen, das sträflich vernachlässigt wird, das aber Aufmerksamkeit verdient und uns durch seine Frische und Experimentierfreudigkeit ästhetisch weiterbringt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld geht vollständig in die Produktion des Stückes, es geht an die Crew (Regie, 4 Schauspieler, 1 Techniker) und an die Herstellung des Bühnenbildes.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht der Diplom-Theaterwissenschaftler und freie Theatermacher Harald Holstein, der sich mit Schauspielern aus Hannover für die Verwirklichung der Produktion einsetzt.

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Schon mal vormerken: Jean Paul im Radio

Und zwar am 2. April 2013 auf Deutschlandfunk um 20 Uhr 10.

Die Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab gilt als „Beginn“ des Gefühls einer gottlosen Welt, im Sinne: Es gibt keinen Gott und somit auch keine Frohe Botschaft mehr, kein „Fürchtet Euch nicht!“
Friedrich Schlegel thematisiert das Gefühl transzendentaler Obdachlosigkeit ebenfalls, und zwar in seinem berühmten Aufsatz über das Studium griechischer Poesie.
Über Büchner und andere geht es dann weiter zu Beckett.
Für mich trifft das Märchen, welches die Großmutter im Woyzeck den Kindern erzählt, das Gefühl der Trostlosigkeit und Leere am besten.

„Es war einmal ein arm Kind und hatt‘ kein Vater und keine Mutter, war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es is hingangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt’s in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war’s ein Stück faul Holz. Und da is es zur Sonn gangen, und wie es zur Sonn kam, war’s ein verwelkt Sonneblum. Und wie’s zu den Sternen kam, waren’s kleine goldne Mücken, die waren angesteckt, wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wie’s wieder auf die Erde wollt, war die Erde ein umgestürzter Hafen. Und es war ganz allein. Und da hat sich’s hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und is ganz allein.“

„Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ – im Anschluss: „Wo Jean Paul noch lebt!“

Von Jean Paul

Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei: Mitschnitt aus der Aufführung der Volksbühne Berlin vom 17 / 18. November 2011. Im Anschluss: Wo Jean Paul noch lebt! Auf den Spuren des Titans.

Aufnahme aus der Aufführung der Volksbühne Berlin vom 17./18.11.11
Kyffhäuser/Unternehmen Barbarossa/Träume vom Tod
Von Michael Farin
Musik: zeitblom
Sprecher: Blixa Bargeld

anschließend:
Wo Jean Paul noch lebt!
Auf den Spuren des Titans
Von Michael Langer und Helmut Schödel

Dieser Text, ein Unterkapitel des Romans „Siebenkäs“, ist ein Meisterwerk der deutschen Sprache und ein Schlüsseldokument des modernen Atheismus und zugleich ein autobiografisches Zeugnis des Dichters, der aus einem Pfarrhaus stammte.

An der Oberen Saale schlummert Jean Pauls „Auenthal“: Felsen, Wälder, Wiesen. Hier verbrachte der Dichter in einem Dorf namens Joditz elf Jahre seiner Kindheit, die wohl glücklichsten seines Lebens. Das nahe Städtchen Hof nannte er „Kuhschnappel“, aber Joditz war auf Lebenszeit sein „Dörfchen“.

Dort haben mittlerweile die zwei Jean-Paulianer Eberhard und Karin Schmidt in ihrem Vierkanthof, an dessen Ende früher der Pfarrgarten des Vaters des Dichters lag, ein fabelhaftes Museum errichtet.

Jean Paul, 1763 bis 1825, bedeutender deutscher Schriftsteller.

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Ulysses‘ Gaze

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Anthony Uhlmann on Beckett

The excerpt from an online video interview can be found on Rhys Tranter’s Blog:

Click here:

Anthony Uhlmann on Samuel Beckett


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Beckett trifft mich nicht ins Mark

Szene aus Woody Allens Stadtneurotiker (Annie Hall)

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Heute ist der St. Patrick’s Day

Der St. Patrick’s Day (irisch Lá Fhéile Pádraig) ist der am 17. März begangene Gedenktag des am 17. März 461 oder 493 gestorbenen irischen Bischofs Patrick, der als der erste christliche Missionar in Irland gilt. Patrick wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt und gilt als der Schutzpatron Irlands.

Mehr siehe hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick’s_Day

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Beckett and the ‚State‘ of Ireland

Beckett at Reading 2013:  An International Conference

Beckett at Reading 2013
Minghella Building
The University of Reading
4-7 April 2013

Celebrating 25 years of the Beckett International Foundation
Organised by the departments of English Literature, Art, and Film, Theatre and Television

In 1988, with the support of Samuel Beckett, James Knowlson established the Beckett International Foundation as a charitable trust. The Foundation’s objective is to promote the work of Samuel Beckett and to look after the Beckett Collection at the University of Reading, which originated in the Samuel Beckett Exhibition of 1971 and is now the most extensive collection of Beckett materials in the world.

To celebrate 25 years of the Foundation, we are excited to announce that we are hosting an academic conference with established and emerging scholars. There will also be an exhibition marking the 60th anniversary of the premiere of En attendant Godot and film screenings. The highlight of our evening programme is a reading of Beckett’s poetry and prose by Barry McGovern, world renowned for his interpretations of Samuel Beckett’s work. We look forward to welcoming old and new friends and colleagues to mark this anniversary.

Registration

Registration for the event is via the University of Reading online store:
http://www.store.reading.ac.uk/browse/extra_info.asp?compid=2&modid=2&prodid=204&deptid=16&catid=14

On this site you will be able to register for the entire conference (four days) or for individual days, as well as for the conference dinner on Saturday evening. Attendance to the Friday evening event, ‘Barry McGovern reads Beckett’s poetry and prose’, is included in the full delegate fee as well as the Friday day fee.

Conference Programme

Thursday 4 April 2013

10.00 – 10.30 Registration / Coffee
10.30 – 10.45 Opening Addresses: Jim Knowlson (Founder, Beckett International Foundation); Mark Nixon (Director, Beckett International Foundation)
10.45 – 12.15 Plenary Session 1: Beckett, Psychologies (Chair: Peter Fifield)
Conor Carville (University of Reading): Bion’s Indifference and Geoffrey’s Smile:Murphy, Psychotherapy and British Psychiatry in the 1930s
Siobhán Purcell (National University of Ireland, Galway): ‚No more than the tumultuous coenaesthesis (bravo!) of the degenerate subject‘: Reading degeneracy in Beckett’s early fiction
Adam Winstanley (University of York): ‚Want of Stomach‘: Exhaustion, Linguistic Constipation and Samuel Beckett’s Watt
12.15 – 13.30 Lunch
13.30 – 15.00 Plenary Session 2: Beckett and post-war Art (Chair: John Pilling)
Kevin Brazil (New College, Oxford University): War Games: Beckett versus Lacan
Tim Lawrence (University of York): Beckett’s Essays in Transition: More Dialogues with Georges Duthuit
Lachlan Montgomery (University of New South Wales): The Influence of Language on Visual Representation in Beckett’s Art Criticism
15.00 – 15.30 Coffee
15.30 – 17.00 Plenary Session 3: Staging Beckett (Chair: Anna McMullan)
Trish McTighe (University of Reading): In Connemara: Domesticating the work of Samuel Beckett on the Irish Stage
Matthew McFrederick (University of Reading): Double-Acts in Waiting for Godot: Music Hall and Movie Stars on the London Stage
David Tucker (University of Chester): The Samuel Beckett Theatre, Oxford, c.1967-71
18.30 – 21.00 Launch of Exhibition ‚Godot at 60‘ (Curator: Jonathan Dronsfield) / Buffet Dinner
Location: Central Gallery, TOB1

Friday 5 April 2013

09.00 – 09.30 Registration / Coffee
09.30 – 11.00 Plenary Session 4: Contexts (Chair: TBC)
Matthijs Engelberts (University of Amsterdam): Beckett et les couleurs nationales
Everett Frost (Reading): ‚An isolationism that for me was not so very splendid‘: Why Arnold Geulincx rather than Thomas à Kempis became a key to Samuel Beckett’s Work
Paul Stewart (University of Nicosia): Queer Relations in Beckett’s Post-war Prose
11.00 – 11.30 Coffee
11.30 – 13.00 Plenary Session 5: Manuscripts (Chair: Shane Weller)
Pim Verhulst (University of Antwerp): ‚Just howls from time to time‘: dating Beckett’sPochade radiophonique
María José Carrera (University of Valladolid): A proposal towards a chronological sequence of Samuel Beckett’s notes in preparation for An Anthology of Mexican Poetry
John Pilling (University of Reading): Six Notebooks in Search of a Novel
13.00 – 14.15 Lunch
14.15 – 15.45 Plenary Session 6: Beckett and Art (Chair: Conor Carville)
Georgina Nugent-Folan (Trinity College Dublin): Samuel Beckett, Gertrude Stein, and Paul Cézanne’s La Montagne Sainte-Victoire
Jim Knowlson (University of Reading): ‚As though turned to stone…‘: Beckett’s theatrical images and medieval sculpture
Carla Taban (University of Toronto): Waiting for Godot in Contemporary Art
15.45 – 16.15 Coffee
16.15 – 17.30 Screenings (introduced by Gaby Hartel)
Marin Karmitz: Comédie
Abstract Machines: The Televisual Beckett; a practice-based research project byMatthew Causey and Nicholas Johnson
20.00 – Barry McGovern reads Beckett’s poetry and prose

Saturday 6 April 2013

09.00 – 09.30 Registration / Coffee
09.30 – 11.00 Plenary Session 7: Spaces (Chair: Steven Matthews)
Rhys Tranter (Cardiff University): ‚without solution of continuity‘: That Time and Trauma Memoir
Amanda Dennis (University of California, Berkeley): Fiction’s Limit: Aporia and the Geness of Space in L’Innomable
Yoshiyuki Inoue (Meiji University, Tokyo): Tunnelling imagination in Beckett’s later fiction
11.00 – 11.30 Coffee
11.30 – 13.00 Plenary Session 8: Beckett and Digital Humanities (Chair: Mark Nixon)
Dirk Van Hulle (University of Antwerp): Digital Denarration: Unending L’Innomable
TBC
13.00 – 14.15 Lunch
14.15 – 15.45 Plenary Session 9: (Adapting) Texts (Chair: Nicholas Johnson)
Barry McGovern (Dublin): Watt now?
Shane Weller (University of Kent): „Beckett the Adapter“
16.00 – 17.00 Official launch of Beckett Digital Manuscript Project 2 / Wine Reception
19.30 – 15.00 Conference Dinner
Location: Blandford Restaurant, Park House

Sunday 7 April 2013

10.00 – 10.30 Registration / Coffee
10.30 – 12.00 Plenary Session 10: Beckett, Medicine and the Language of Modernism (Chair: Mary Bryden)
Elizabeth Barry (University of Warwick): ‚I’ve been waiting for it all my life‘: Samuel Beckett and the Phenomenology of Old Age
Ulrika Maude (University of Bristol): ‚the whole machine‘: Beckett, Bergson and Medicine
Laura Salisbury (Birkbeck College, University of London): Beckett’s Gloria SMH: Language, Encryption, Modernism
12.00 – 13.00 Lunch
13.00 – 14.30 Plenary Session 11: Media (Chair: Graham Saunders)
Mischa Twitchin (Goldsmiths College): Medium matters: the bare bones
Jonathan Bignell (University of Reading): Performing right: legal constraints and BBC TV adaptations of Beckett’s plays
Nicholas Johnson (Trinity College Dublin): Theatre of the Unword: Censorship, Hegemony, and Samuel Beckett
14.30 – 15.00 Conference Closure

Recommended Accomodation

On-Campus Accommodation
The Cedars Hotel
Newly refurbished rooms situated minutes from the Minghella Building where the conference will be held. Ensuite rooms at the following rates:
Weekdays (Sunday to Thursday): £69.60
Weekends (Friday and Saturday): £54
Breakfast available for £9
To book please visit the website at: www.venuereading.com/Sleep/vr-cedars-hotel.aspx
Or phone: +44 (0)118 378 8906

Off-Campus Accommodation
Premier Inn Central Reading
5 minutes by bus or a 15 minute walk from the campus.
Room only from £35 (Prepaid with no refund if cancelled)
Breakfast available for £9.
Website: www.premierinn.com/en/hotel/REAPTI/reading-central?cmp=GLBC

Ibis Reading
10 minutes by bus from the campus.
Room only from £38 (Prepaid with no refund if cancelled)
Breakfast available for £7.95
Website: www.ibis.com/gb/hotel-5431-ibis-reading-centre/index.shtml 

Quelle:

http://www.apieceofmonologue.com/2013/03/samuel-beckett-reading-2013-international-conference.html

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Tanzperformance und Beckett

Guten Tag,

erlauben Sie mir den Hinweis auf zwei Tanzproduktionen, die dieses und nächstes Wochenende im Kulturhaus Dock 4 stattfinden werden und sich beide auf Texte von Samuel Beckett beziehen.

16. und 17. März

23. und 24. März

Es würde mich freuen, wenn Sie den Hinweis in der Beckett Gesellschaft publik machen würden.

Hier die Internetadressen für die beiden Produktionen:

http://www.dock4.de/bettina-helmrich-jetzt-nicht-hier

http://www.dock4.de/evelin-stadler-tanz-–-video-–-perfomance

 

Freundliche Grüße,

Marco Krummenacher

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Beckett und die Kunst

18beckettcatalogue

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Wolfgang Rudolph ist tot

Träumerisch legt der Totengräber aus der Grube die Zange an. Sie gebären rittlings über dem Grabe. Der Tag erglänzt für einen Augenblick und dann von neuem die Nacht.

Wolfgang Rudolph war der umtriebige Begründer der Beckett-Gesellschaft.

http://www.hna.de/lokales/kassel/trauer-langjaehrigen-ortsvorsteher-wolfgang-rudolph-2771939.html

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