Thomas-Bernhard-Ausstellung in Marbach

Stuttgart – Seit das Deutsche Literaturarchiv in Marbach 2010 die Archive des Suhrkamp und des Insel Verlags erworben hat, sind ausgewählte Schätze daraus, über vier Jahre verstreut, im Literaturmuseum der Moderne auf der Schillerhöhe gezeigt worden. Was im Sommer 2010 unter dem Titel „Suhrkamps großer Süden“ mit den Lateinamerikanern Julio Cortázar, Juan Carlos Onetti und Octavio Paz begonnen hat, findet jetzt, nach zehn weiteren Ausstellungen zu Suhrkamp-Autoren wie Max Frisch, Ingeborg Bachmann oder Ernst Bloch, sein vorläufiges Ende mit einem weiteren Hausheiligen des Suhrkamp Verlags: Thomas Bernhard. Da traf es sich gut, dass die Fangemeinde des österreichischen Schriftstellers vor wenigen Tagen den 25. Todestag ihres Idols beging und sich die Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft aus diesem Anlass in Marbach zu einer Tagung versammelt hatte. Im Gespräch mit der Kuratorin Ellen Strittmatter versuchten der Dramaturg Hermann Beil und der Suhrkamp-Cheflektor Raimund Fellinger herauszufinden, wie Bernhard mit seinen Texten umzugehen pflegte. Stimmt die von der Ausstellung aufgestellte These, dass er sich von seinen Arbeiten nicht trennen konnte, sondern deren Veröffentlichung durch wiederholtes Korrigieren immer wieder verzögerte?

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http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.thomas-bernhard-ausstellung-in-marbach-ringen-um-die-vollendung.b2903f5b-c219-450d-8bed-77936681be0f.html

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