absurd vs. grotesk

Man kann es ja mal versuchen. Mit seehr unterschiedlichem Erfolg, wie HIER.

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Ein Kommentar zu absurd vs. grotesk

  1. Klaus Baum sagt:

    Hugh Kenner erklärt gleich zu Beginn seines Buches über Beckett, was „absurd“ ist: Wenn jemand versucht, mit einem Besen einen Lichtfleck auf eine Kehrichtschaufel zu fegen.

    Diese „Definition“ war für mich so überzeugend, dass ich sie von 1967 an bis auf den heutigen Tag behalten habe.

    Man versucht, etwas zu tun, dass völlig unmöglich ist. Zumindest kann man durch diese „Definition“ etwas Mögliches zu etwas Unmöglichem erklären. Zum Beispiel, dass gegenseitiges Verstehen, dass Kommunikation zwischen Menschen völlig unmöglich wäre.

    Und: Obwohl man weiß, dass es nicht möglich ist, einen Lichtfleck auf eine Kehrichtschaufel zu fegen, versucht man es trotzdem. Beckett formuliert es so: …. that knows itself in vain ….

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