clxviii clxix clxxiii viii xiii xiv xliv liii lxxxviii i

„Mit Fug und Recht lässt sich an dieser Stelle eine Kritik erwarten. Zwanzig Minuten lang, mit Anfang, Mitte und Schluss, einer Beschreibung etlicher Hauptfiguren, des Plots und einer Bewertung, die natürlich bei jedem Kritiker subjektiv bleiben muss. All das fällt heute aus. Denn das vorliegende Buch nennt sich zwar Roman, „multipler Roman“ sogar, ist aber keineswegs ein solcher und erfordert deshalb eine ganz andere Annäherung an seine Beschaffenheit. Passender erscheint die Methode des Re­verse Engineering – der Zerlegung eines Produkts in seine Einzelteile –, mittels dessen Techniker unbekannte Maschinen auf ihre Funktionalität hin untersuchen:“

So beginnt eine Rezension vom Deutschlandfunk zu Adam Thirlwell: Der multiple Roman. Und das klingt mehr als spannend!

Also zumindest mal die Rezension HIER lesen, wenn nicht gleich den Roman.

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Klassiker der Weltliteratur

15 Minuten sind echt keine lange Zeit, aber Tilman Spengler gibt sein Bestes.

Hier

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sex sells

Sex and Aesthetics in Samuel Beckett’s Works places sex and sexuality firmly at the heart of Beckett’s ouevre. From the earliest prose to the late plays, Paul Stewart uncovers a profound mistrust of procreation and a surprising variety of non-reproductive forms of sex— the solitary, the homoerotic, and the geriatric—which challenge established notions of propriety and identity politics. Sex informs Beckett’s search for a means of aesthetic creation not infected by aspects of natural procreation, and the suffering and death which it entails, in the hope that the tyranny of Schopenhauer’s will-to-live might be overcome. Paul Stewart ably and amply shows that sex, so long overlooked, is an integral, and troubling, facet of Beckett’s art.

Alles weitere HIER

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Ausstellung im MKK Frankfurt/M.

Mit der Ausstellung „Die Göttliche Komödie. Himmel, Hölle, Fegefeuer aus Sicht afrikanischer Gegenwartskünstler“ wird das MMK auf über 4500 Quadratmetern zum Schauplatz Dantes „Göttlicher Komödie: In diesem Epos aus dem frühen 14. Jahrhundert, das zentrale Gedanken des Christentums mit Glaubensvorstellungen aus der Antike verbindet, setzt sich der italienische Dichter Dante Alighieri (1265-1321) mit theologischen, philosophischen und moralischen Fragen auseinander, die bis heute von gesellschaftlicher und politischer Brisanz sind. Das Werk bildet die Grundlage für die Ausstellung, die der Kurator Simon Njami zusammen mit dem MMK konzipiert hat und die in der Folge an vier weiteren internationalen Ausstellungsorten zu sehen sein wird.

Auf drei Etagen, denen jeweils das Paradies, die Hölle und das Fegefeuer zugeordnet sind, werden Arbeiten in unterschiedlichen Medien präsentiert: Malerei, Fotografie, Skulptur, Videoarbeiten, Installationen und Performances. Es werden zahlreiche Neuproduktionen entstehen, die explizit für die Räume des MMK konzipiert sind.
Ausgehend von ihren unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen untersuchen die Künstlerinnen und Künstler einzelne thematische Sequenzen der Göttlichen Komödie. Dabei werden die Jenseitsreiche mal als gottlose Orte entworfen, die mittels der Vorstellungskraft zum Leben erweckt werden, in anderen Arbeiten wird an ihnen die Idee von Göttlichkeit, Hoffnung oder Verlust festgemacht.

Nach den vielen auf Afrika bezogenen Ausstellungen der letzten Jahre scheint es wichtig, die Bedeutung afrikanischen Schaffens nicht nur im postkolonialen Kontext, sondern auch im Hinblick auf Fragen der Ästhetik zu untersuchen. Die Ausstellung konzentriert sich daher nicht auf historische oder politische Darstellungen, vielmehr setzt sie auf Dichtung und Kunst als Ausdrucksformen, Unausgesprochenes zu transportieren und zu kommunizieren.

Das Konzept der Ausstellung überträgt die universellen Fragestellungen der „Göttlichen Komödie“, einer Inkunabel der europäischen Literatur, in unsere Gegenwart und setzt sie in einen aktuellen, transnationalen Zusammenhang.

Mehr Informationen hier:

http://www.mmk-frankfurt.de/de/ausstellung/die-aktuellen-ausstellungen/ausstellung-details/exhibition_uid/12195/

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Brendan Brehan

Brendan Behan war neben Sean O’Casey der wichtigste irische Dramatiker im 20. Jahrhundert. Nach seiner politisch aktiven Zeit wurde er in Paris von Samuel Beckett und Albert Camus zum Schreiben ermutigt.

Brendan Behan verbrachte von seinen 41 Lebensjahren fast sieben hinter Gittern. Kein Wunder also, dass das Gefängnis eine große Rolle im Werk des irischen Autors spielt. Mit 16 Jahren wurde der Aktivist der Irisch-Republikanischen Armee in Liverpool mit Sprengstoff aufgegriffen und für zwei Jahre inhaftiert. Im Roman „Borstal Boy“schildert Behan seine Erfahrungen in englischer Untersuchungshaft, wo man ihn verprügelte, weil er es gewagt hatte, einem Priester die Meinung zu sagen:

„Woher glauben die Bischöfe von England das Recht zu nehmen, einem Iren politische Vorschriften machen zu können, Vater?“fragte ich so selbstsicher wie ich konnte. …  „Ich habe kein Leben lang Theologie studiert, aber ich weiß, dass die Kirche stets gegen Irland und für das britische Weltreich gewesen ist. … Hat man nicht dem Volk gesagt, es solle seine Ernten ausliefern und in den Gräben zuhause Hungers sterben?“

Mehr hier:

http://www.deutschlandfunk.de/irland-vor-50-jahren-starb-brendan-behan.871.de.html?dram:article_id=280580

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Watt

Watt had watched people smile and thought he understood how it was done.

(Watt)

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Beckett / Swift

John Fletcher’s “Beckett and Swift” was published in 1962 in a difficult-to-locate French journal, and yet when I read it in 1967 or so, it had a timely impact on me. While others had looked at Beckett’s connection with French literature, Fletcher was one of the very first to mount a case for the important connection between Beckett and a major writer of the British eighteenth century. Some years later, on rereading Fletcher’s comparative study while working on my book Beckett’s Eighteenth Century (Palgrave and St. Martin’s Presses, 2002), I was struck by the continuing value of the essay. In pursuing Beckett’s ‘dialogue’ with British writers of two centuries ago, I have built upon what Fletcher and a few others began to see during Beckett’s lifetime. I am delighted that this pioneering monograph is now being made available in English and in a form that will make it readily accessible to scholars.

(Frederik N. Smith, Professor Emeritus, University of North Carolina at Charlotte)

Lesen oder downloaden: HIER

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Auf der Speisekarte

Eigentlich habe ich was ganz anderes gesucht, aber das ist auch ganz nett. KLICK

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Rhys Tranter empfiehlt:

Fascinating article about Guinness and Irish national identity:
http://www.smh.com.au/comment/st-patricks-day-ireland-deserves-a-better-brand-to-be-sure-20140315-34tnn.html

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silence and stillness

So why did Beckett spend so much time in silence and stillness? I’m not sure he could fully answer that question. But his experience and his creative work may be useful in thinking about meditation in some fresh and unencumbered ways. Glenn asks in his Beckett post, “Does the practice, in fact, produce new knowledge, about, say, subjective experience or the intransitive world, or does it merely reinforce the views provided by doctrine?” Beckett’s life and work, which, in some sense, are his practice, suggest the former.

Den ganzen Artikel HIER

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