Vladimir L.

Vladimir Lorchenkov, a brilliant and hilarious new Russian writer. His Rablesian style, while fully Russian, has a strangely „Irish“ quality, mirth against all odds. Highly recommended! „Good — though occasionally also very dark — absurdist fun, by a talented writer.“ Read a full review here: http://www.complete-review.com/reviews/postsu/lorchenkov.htm

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Beckett Manuscript Donations: Trinity College Dublin

Trinity College Library has acquired the Samuel Beckett manuscripts of renowned Beckett scholar Stanley E Gontarski, as well as his working library.

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o.T.

O.T.

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Beckett-Brücke

Kaum fertig gestellt, war die nach dem irischen Literaten Samuel Beckett benannte Brücke schon eine Attraktion: Denn die Schrägseilbrücke über den Fluss Liffey hat eine einzigartige Architektur. Sie sieht aus wie das Wahrzeichen der Iren, eine Harfe die seitlich aufgestellt über den Fluss ragt.

Die Brücke ist 120 Meter lang und 48 Meter hoch und verbindet die Macken Street auf der Südseite mit der Guild Street auf der Nordseite. Mitten in den Docklands liegt sie direkt vor dem ebenfalls sehr modern gebauten Dublin Convention Center. Die Brücke steht auf nur einem Fundament, auf dem sie drehbar gelagert ist. Wenn große Schiffe passieren möchten, kann die Brücke um 90 Grad geschwenkt werden, sodass genug Platz für die großen Kähne ist.

Entworfen wurde die Samuel Beckett Bridge vom spanischen Architekten und Bauingenieur Santiago Calatrava, er hatte bereits im Jahr 2003 die ebenfalls nach einem Literaten benannte James Joyce Bridge erdacht. In Calatravas Werk kann man die gekonnte Verknüpfung seines Ingenieurwissens mit einem funktionalen und futuristischen Designansatz wahrnehmen.

Quelle: HIER

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Zitat

„I’ve just been listening to that stupid bastard I took myself for thirty years ago, hard to believe I was ever as bad as that.“
(Krapp’s Last Tape)

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Nicht nur er!

Angeblich soll Samuel Beckett die schlechteste Handschrift aller Autoren des 20. Jahrhunderts besessen haben. Er selbst wusste das nur zu gut. So schrieb er an einen Bekannten: «Nehme nicht an, dass Du das lesen kannst. Aber ich mag die Maschine nicht sehen.»

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Riding with Beckett

A while back I was browsing automotive websites, as is occasionally my wont, and I came across an online ad for a well-maintained 1963 Citroen 2CV, a car I’ve always admired for its quirkiness and personality and simplicity of design. A normal car of that type and vintage–it must have been 40 years old at the time, with 80K+ kms. on the clock–would have fetched little more than pocket change, regardless of its condition. But this was no normal car. It had belonged, said the online tout, to “the Irish author Samuel Beckett, who wrote Waiting for God.” (Well, close enough.) Beckett died in ’89, following his wife Suzanne by a few months. They were childless; the car was their sole survivor. And there it was, online; hence the startling starting price of several (five, I think) thousand euros. And it sold, too, within days, to an anonymous buyer, who has remained anonymous.

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Irland im Blick

Unter dem Motto „Inselreiche. Land in Sicht – Entdeckungen“ nehmen die Ruhrfestspiele die Besucher vom 1. Mai bis 15. Juni 2014 mit auf faszinierende Expeditionen. Acht davon – so viel wie nie zuvor – starten im Theater Marl.

Im Zentrum Spielzeitreise stehen Inseln – sowohl im geographischen als auch metaphorischen Sinne. Herausragende literarische Werke aus Irland, Großbritannien, Sizilien, Japan, Australien, der Karibik und der Iberischen Halbinsel werden auf der Bühne zu wahren Neuentdeckungen. Doch auch bedeutsame Autoren wie Samuel Beckett, Fernando Arrabal oder James Joyce wirken im literarischen Kosmos wie schöpferische Inseln – mit ihren ganz eigenen Sprachen und eigenen Weltentwürfen.

Das Programm HIER

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Beckett will nicht ins Altenheim

Samuel Beckett schreibt an einen Kölner Dramaturgen. Und wehrt sich gegen die Verhunzung seines Stücks. Ein alter Brief von 1973 – mit viel aktuellem Witz.

Lesenswerter Artikel in der FAZ HIER

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Die neue Schatzinsel

vorgestellt von
Richard Albrecht

Freitag, 28. Februar 2014

Würde ich, wie bis Ende der Nullerjahre lange Jahrzehnte lang, sozial-, kultur- und medienwissenschaftlich arbeiten – dann hätte ich nun hervorragendes ikonographisches Material für eine vergleichende literatur- und mediensoziologische Studie, könnte alles vorbereiten und müßte nur noch abwarten, bis im gegenwärtigen Ganzdeutschland eine Neuverfilmung (etwa in Form einer Literaturadaption fürs „öffentlich-rechtlich“ genannte Zwangsgebührenfernsehen) von Robert Louis Stevensons DIE SCHATZINSEL erfolgt …

Der zuerst 1881/82 als Fortsetzungsgeschichte und 1883 in Buchform veröffentlichte, als für Kinder und Jugendliche geeignet erklärte, (Abenteuer-) Roman des schottischen Autors Robert L. Stevenson (1850-1884) gilt als europäischer Beitrag zur Weltliteratur. Der Roman erschien 2013 in einer auf sprach- und literaturwissenschaftlicher Grundlage erarbeiteten deutschsprachigen Neuübersetzung von Andreas Nohl (*1954). Auf diesem Text beruht auch die neue Hörbuchfassung von Harry Rowohlt (*1945).

Die handlungsbestimmende Fabel des Romans läßt sich so zusammenfassen (http://www.ddr-hoerspiele.net/lp/Schatzinsel.html):

„Die Geschichte von der Schatzinsel beginnt an der Küste Englands, zu einer Zeit, da die Taten der Seeräuber Flint und Ballantyne noch in aller Munde waren, als sie noch den Alltag der Seefahrt und des Handels bedrohten. Jim Hawkins, der Held der Geschichte, knapp vierzehn Jahre alt, wird Zeuge eines Verbrechens in der Gastwirtschaft der Eltern „Zum Admiral Benbow“, eines Verbrechens, das Seeräuber gegen einen ihrer Kumpane, Bill Bones, planen. Bones hat den Plan vom Versteck all der Schätze, die der Seeräuberkapitän Flint auf einer entlegenen Insel versteckt hat. Sie wollen ihm diesen Plan abjagen, aber Bones erliegt aus Angst und wegen seiner ständigen Sauferei einem Schlaganfall. Sie kommen zu spät, denn Jim hat das Geheimnis des Planes von Bones erfahren, nimmt den Plan der Schatzinsel an sich und kann mit der Mutter in letzter Minute aus dem Hause fliehen. Die Seeräuber werden verjagt, und Jim überreicht seine Beute Dr. Livesay und dem Friedensrichter Trelawney.

Der Friedensrichter und der Doktor beschließen, gemeinsam mit Jim auf die Suche nach dem Schatz zu gehen. Sie rüsten ein Schiff und heuern eine Mannschaft, um zu der fernen Insel zu segeln. Damit beginnt für unseren Jim das große Abenteuer, ein Abenteuer, bei dem er und die Freunde große Gefahren zu bestehen haben, aber immer wieder gelingt es Jim, die Freunde aus bedrängter Situation zu retten – mit seiner List und seinen Ideen.“

Die von Andreas Nohl, der vorher schon Texte von Stevenson und Mark Twain neu übersetzte, darunter Tom Sawyers Abenteuer und Huckleberry Finns Abenteuer (Hanser 2010), verantwortete Neuedition des Romans ist mehr als nur eine Neuübersetzung. Sie enthält als Anhang gut dreihundert informative Anmerkungen zum Text, Stevensons Text Mein erstes Buch, Hinweise von Fanny Stevenson von de Grift (1840-1914) zur Entstehung des Romans, eine kurze Nachbemerkung von Lloyd Osbourne und zwei wissenschaftliche Texte des Herausgebers Nohl über Stevensons Romanfabel und seine Romanfiguren sowie zur Übersetzung.

Das von Harry Rowohlt vom Vorspann An den zaudernden Käufe bis zum vierunddreißigsten Kapitel Zu guter Letzt voluminös gesprochene und piratisch gelesene Hörbuch bringt den ungekürzten Romantext in der Neuübersetzung (Länge etwa 488´). Da braucht´s in der Tat Geduld und Muße beim Hören.

Bleibt nur noch eine (scheinbar disparate) Einzelheit in memoriam Robert Stevenson und in Erinnerung an meine Juliwochen nördlich von Inverness in Tongue und Durness im Anschluß an die Fußball-WM in England 1966 nachzutragen: möge das Scottish independence referendum am 14. September 2014 nicht nur nach gut dreihundert Jahren die neue Unabhängigkeit Schottlands herbeiführen. Sondern auch zur Überwindung des Scottish capitalism einen neuen Weg zum Scottish socialism im europäischen Kontext eröffnen.

HörBuch
Robert Stevenson, Die Schatzinsel. Roman. Hrgg. und übersetzt von Andreas Nohl. München: Hanser, 2013, 383 p., ISBN 978-3-446-24346-0, € 27.90 (D), 28.70 (A), ca. 37.90 Stutz (CH) (freier Pr.)

Die Schatzinsel. Robert Louis Stevenson; Harry Rowohlt [Sprecher]; Andreas Nohl [Übersetzer]. Neue Ausgabe. Bochum: Roof Music, 2013, 6 CDs, 24.99 € [und] Online Ressource, mp3 player, 450 MB, ISBN 978-3-86484-057-9; € 16.99 (D) (freier Pr.), 17.20 (A) (freier Pr.), 25.90 Stutz (CH) (freier Pr.)

Hinweise in Linkform
Der englischsprachige Originaltext des Romans findet sich unter anderem hier http://www.gutenberg.org/files/120/120-h/120-h.htm. Die deutschsprachige Altübersetzung steht hier http://gutenberg.spiegel.de/buch/4359/1 . Auf dieser Grundlage gab es eine (in der damaligen DDR) entstandene Hörspielfassung http://www.ddr-hoerspiele.net/lp/Schatzinsel.html und später eine neuere ganzdeutsch-kommerzielle Version http://www.randomhouse.de/Hoerbuch/Die-Schatzinsel/Robert-Louis-Stevenson/e387874.rhd.

Informative Roman- und Autorendarstellungen einschließlich des literarisierten Doppelgängertopos in der Novelle Dr Jekyll and Mr Hyde (1886) gibt es in der deutsch- und englischspachigen Wikipedia hier http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schatzinsel http://en.wikipedia.org/wiki/Treasure_Island http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Louis_Stevenson http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Louis_Stevenson http://de.wikipedia.org/wiki/Der_seltsame_Fall_des_Dr._Jekyll_und_Mr._Hyde http://en.wikipedia.org/wiki/Strange_Case_of_Dr_Jekyll_and_Mr_Hyde

Was Verfilmungen betrifft, kann auf drei (davon zwei neuere) verwiesen werden: einmal auf die 1966 entstandene deutsch-französische Produktion http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schatzinsel%281966%29_ (Regie Wolfgang Liebeneiner, Länge 340´, im ZDF als Vierteiler gesendet): zum anderen auf die 2007 erfolgte Neuverfilmung http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schatzinsel%282007%29_ (Regie Hansjörg Thurn, Länge 186´): und drittens auf den 1950 produzierten, kostenlos herunterladbaren, englischsprachigen Abenteuerfilm THE TREASURE ISLAND http://www.youtube.com/watch?v=TkBKE07p-oA (Regie Byron Heskin, Länge 96´).

Daten zu Leben & Wirken der Protagonisten der hier vorgestellten Neueditionen finden sich hier http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Nohl und hier http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Rowohlt

Richard Albrecht ist Journalist und Sozialwissenschaftler (Diplom, Promotion, Habilitation) und seit seiner Beurlaubung als Privatdozent 1989 unabhängiger Wissenschaftsjournalist, Editor und Autor in Bad Münstereifel. Bisher letzte Buchveröffentlichung HELDENTOD. Kurze Texte aus Langen Jahren (2011: http://duckhome.de/tb/archives/9003-HELDENTOD.html) Netzarchiv des Autors eingreifendes-denken ©Autor (2014)

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