Beckett References and Influences

Beckett’s hardened minimalism, his sometimes staggered prose, and his biting humour are often and badly mimicked, but those who merely imitate will not be permitted to gather dust here. Instead, we offer a brief catalogue of certain talents and luminaries who more or less explicitly respond to Beckett in their writings, and to whom they owe a distinctive debt.
Suggestions for others who could be added to this company are always welcome. Note that books written specifically about Beckett and his work may be found on the Criticism Page and that music and films inspired by Beckett’s life and work are dealt with on the Music and Film Pages, respectively.

Details dann HIER

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„Endspiel“ vs. „Ein Fall für Boris“

Beide Stücke spielen sich in einem Raum ab, der karg ausgestattet ist. Hamm, der blinde Alte, entspricht im Vergleich zu „Ein Fest für Boris“ der beinlosen Guten. Beide Hauptfiguren können sich nicht mehr selbständig bewegen, beide sind wortführend und dirigieren ihre Diener (Clov bzw. Johanna) herum. Hamm sitzt in einem mit Röllchen versehenen Sessel, währenddem die Gute in einem Rollstuhl sitzt. Die Eltern Hamms, Nagg und Nell, sind ebenfalls beinlos und in den Mülltonnen jeglicher Bewegungsfreiheit beraut. In „Ein Fest für Boris“ kommt die Bewegungslosigkeit in den Figuren der beinlosen Krüppel zum Ausdruck: Alle ausser Johanna sind beinlos. Die Bewegung der Personen ist in beiden Stücken auf eine Person fixiert, Johanna bzw. Clov. Johanna ist analog zu Clov in „Endspiel“ die untergeordnete, dienende Figur.

Zwischen Johanna und Boris zeichnet sich eine gewisse Solidarität gegen die Gute ab, ähnlich zwischen Hamms Eltern und Clov gegen Hamm. Nell, die Mutter Hamms, ermutigt Clov heimlich wegzugehen. Johanna schenkt Boris Äpfel, wohlwissend, dass die Gute, das Geräusch, wenn jemand in einen Apfel hineinbeisst, nicht ausstehen kann. Diese Solidarität kommt aber nur schwach zum Ausdruck, denn die abhängigen Figuren sind zwar miteinander verbunden, da sie sich in einer ähnlichen untergeordneten Lage befinden, aber die Deformation und die Bewegungslosigkeit scheint sich bereits auf diese Figuren übertragen zu haben. Wieso gehorchen Johanna bzw. Clov in jeder Situation ihren Vorgesetzten, wieso lassen sich beide bedingungslos tyrannisieren? Selbst Clov stellt sich diese Frage. Sie scheinen keine Hoffnung mehr auf eine bessere Situation zu haben. In Endspiel ist das Ende vorgezeichnet. Die Aussenwelt ist tod, es geht zu Ende, alles wird hoffnungslos. Die Personen gehen dem gleichen Schicksal entgegen. Clov, Nagg und Nell kommen trotz Hamms Machtposition zu Wort. In „Ein Fest für Boris“ ist jede Person hingegen in ihrer eigenen Verzweiflung gefangen, Johanna zum Schweigen verurteilt. Sie hat aufgehört, auf die Fragen der Guten zu antworten, weil ihr diese gar nicht mehr zuhört. Die Gute verfällt der Wahnidee, sich einen Mann zu kaufen, um nicht mehr alleine zu sein, muss aber einsehen, dass ihr diese Entscheidung nicht zu ihrem Glück verhilft.

Weitere Gemeinsamkeiten / Unterschiede: HIER

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Ich übe noch

Immer noch auf der Suche nach ein paar Bildern für das Blog. Ist irgendwie gar nicht so einfach. Oder ich hab einfach den Dreh noch nicht raus. Hier mal was nicht so Ernstes.

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Nur zur Vollständigkeit

Godot ist nicht nur eine Figur von Beckett, sondern in der Schreibweise GoDot auch ein Bildbearbeitungsprogramm – wenn wohl auch nur etwas für Spezialisten.

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Platz 12

Man kann ja von solchen Listen was man halten wie man will.

Man kann mit diesen Listen aber auch wunderbare Spiele machen.

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Not I

Lisa Dwan’s Not I and Juliet Stevenson’s Happy Days have brought Beckett back to London with a bang. In this archive piece, first published on 24 November 1982, Frank Lazarus recalls his own vertiginous, Beckettian night with Billie Whitelaw at the Royal Court in 1974. Hier

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Thomas Bernhard lebt!

Am 12. Februar 1989 starb der legendenumwobene Schriftsteller Thomas Bernhard in Oberösterreich. Die Öffentlichkeit erfuhr erst drei Tage später von seinem Tod, nachdem er bereits auf dem Grinzinger Friedhof in Wien beerdigt worden war. So zumindest die offizielle Version.

In Wahrheit war sein Tod, wie alles andere in seinem Leben, eine Inszenierung, die er von New York aus verfolgte, wo er sich unter strengster Geheimhaltung einer experimentellen Antikörperbehandlung unterzogen hatte, um sich von seiner lange für unheilbar gehaltenen Autoimmunkrankheit zu befreien. Zur Rehabilitation buchte er sich ins Plaza ein, unter dem Namen Murau, Franz-Josef, terrorisierte den Roomservice und las im Bett seine Nachrufe. Er wusste, er war entkommen, seinem Ruhm, seiner Heimat, seinen alten Geschichten. Es war Zeit, ein neues Leben zu beginnen.

Die ganze Geschichte gibt es HIER – und es lohnt sich!

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Falls jemand gerade in Dublin ist

Die Beckett-Brücke ist gesperrt!

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Beckett steigt im Preis

Also jedenfalls die Gedenkmünze. Man braucht schon 38 Euro.

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thomas bernhard archiv in gmunden

http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/kultur/sn/artikel/wirbel-um-das-erbe-von-thomas-bernhard-93578/

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