Becketts Briefe 1929 bis 1940

Der Gott der Lästerer

15.000 Briefe schrieb Samuel Beckett, eine Auswahl wird jetzt veröffentlicht. Im ersten Band zeigt Beckett sich als reflektierter Beobachter Nazideutschlands.

VON JÜRGEN BERGER

Als Samuel Beckett vom September 1936 bis zum März des nächsten Jahres durch Deutschland reiste, machte er sich minutiöse Notizen in ein kleines Heft, die er abends detailliert ins Tagebuch übertrug. Das kostete Zeit, und wenn man bedenkt, was für ein passionierter Briefeschreiber er war, kann man sich vorstellen, welche Schreibmengen er pro Tag absolvierte. Er hatte mit „Murphy“ gerade seinen ersten großen Roman abgeschlossen, literarisch ging es nicht so richtig weiter. Auch deshalb wollte er aus Irland weg. Dass er Deutschland im tiefsten Winter bereiste, hellte seine Stimmung nicht wirklich auf.

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http://www.taz.de/Becketts-Briefe/!109430/

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