Aus: Watt

“The glutton castaway, the drunkard in the desert, the lecher in prison, they are the happy ones. To hunger, thirst, lust, every day afresh and every day in vain, after the old prog, the old booze, the old whores, that’s the nearest we’ll ever get to felicity, the new porch and the very latest garden.“

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„Mercier und Camier“ zum Hören

Der irische Nobelpreisträger schrieb «Mercier und Camier» 1946 in Paris. Es war sein erster Versuch in französischer Sprache. Veröffentlichen sollte er ihn erst 30 Jahre später. Der dialogisch angelegte Text ist eine Referenz an Gustave Flauberts Romanfragment «Bouvard und Pécuchet» und gilt als Vorstufe zu Becketts späterem Welterfolg «Warten auf Godot». Die Protagonisten sind in beiden Fällen zwei Landstreicher, die sich auf einer scheinbar ebenso ziel- wie zwecklosen Wanderung durch eine öde Gegend befinden. Im Gegensatz zu Wladimir und Estragon, denen ein Treffen mit dem ominösen Godot versagt bleibt, erleben Mercier und Camier mit der Hure Hélène immerhin noch den Anflug eines erotischen Abenteuers.

Mit ausdrücklicher Erlaubnis des Autors adaptierten Otto Sander und Peter Fitz den hochmusikalisch durchkomponierten Text für die Bühne, als eine «entzückende Etüde» (Friedrich Luft) für zwei melancholisch begabte Komiker. Über 20 Jahre lang gastierten sie damit an vielen Bühnen. Und es entstand, in Zusammenarbeit mit der Zürcher Autorin und Regisseurin Katja Früh, eine stimmige Radioversion, die nun als grossartige Erinnerung gelten kann: an Otto Sander, an seinen ebenfalls in diesem Jahr verstorbenen Kollegen Peter Fitz und an den genial minimalistischen Theatraliker Samuel Beckett.

Mit Peter Fitz (Mercier) und Otto Sander (Camier)

Übersetzung: Elmar Tophoven – Hörspiel-Bearbeitung: Peter Fitz, Otto Sander – Regie: Katja Früh – Produktion: SRF 1982 – Dauer: 1h 29′

Sendeterimn: Samstag, 30. November 2013, 21:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

(Quelle: www.srf.ch)

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‚I remember Samuel Beckett for his silences as much as his words‘

Alba Arikha remembers going to her father’s gallery openig with her godfather Samuel Beckett in 1970: Hier.

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Robert-Walser-Abend am 27. 11. 2013

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/zuercher_kultur/fuer-die-katz-1.18190853

http://www.sogar.ch/berlin-gibt-immer-den-ton-an.html

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Rhys Tranter zitiert Thomas Bernhard auf facebook

Thomas Bernhard on the joys of publishing: ‚Writing prose you’re alone. You send it to the publisher, he writes back something stupid, then you don’t hear anything anymore, and then you get a sloppily printed book with millions of mistakes you yourself had struggled to correct, and you get hardly any money anyway.‘
 
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Sibylle Lewitscharoff über Amazon

„Widerlicher Club“: Schriftstellerin Lewitscharoff greift Versandhändler Amazon an
„Wenn ich eine Firma hasse, dann diese.“

Mit harschen Worten hat die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff den Online-Versandhändler Amazon angegriffen. In ihrer Rede zur Eröffnung der Wiener Buchmesse bezeichnete die Büchner-Preisträgerin das Unternehmen laut Redemanuskript als „widerlichen Club“, der seine Angestellten empörend schlecht bezahle, die Buchhändler und zunehmend auch die Verlage ruiniere. Überdies zahle die Firma in den Ländern, in denen sie viel Geld verdiene, keine Steuern.

Lewitscharoff sagte weiter: „Sollte es mir vergönnt sein, den Tod dieser verhassten Firma noch zu erleben – was leider nicht sehr wahrscheinlich ist – werde ich mit einem Jubelruf auf den Lippen ins Grab sinken“.

Deutschlandradio: Kulturnachrichten vom 21. 11. 2013

http://www.deutschlandradiokultur.de/kulturnachrichten.265.de.html?drn%3Anews_id=289409

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Nochmals was zu Marcel P.

Allein des Titels wegen, sollte man den Artikel lesen: Who’s afaid of Marcel Proust?

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Post von Werner Huber

Werner Huber ist Mitglied der Beckett-Gesellschaft

 

Dear all,

I have news of an exhibition which will be ready to tour
in Germany should your department/university
library/municipal library be interested in Oscar Wilde
(please see attachment).

Joerg Rademacher, who is a freelance critic and translator
and perhaps best known for his biographies of J. Joyce and
O. Wilde (published by dtv), is currently putting together
an exhibition on the uncensored 1890 text of *The Picture
of Dorian Gray*.

The exhibition will open in Vienna (Department of
English/Irish Studies Centre) on 13 June 2014 together
with the launch of Rademacher’s new edition. Afterwards it
will probably travel to Berlin and be on display there in
September.

Please feel free to get in touch with Joerg Rademacher
directly, if you are interested to host the exhibition
(perhaps in combination with a talk/guest lecture):

<joe-rademacher@t-online.de>

Best wishes and greetings from Vienna,

Werner Huber

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Collage aus Werk und Leben eines Nörglers namens Thomas Bernhard

>>Thomas Bernhard war ein ganz großartiger Nörgler. Seiner österreichischen Heimat stand er ein Leben lang unversöhnlich gegenüber. Und so beginnt auch der Bernhard-Abend mit dem Titel „Wille zur Wahrheit“, der am Sonntag am Frankfurter Schauspiel Premiere feierte, mit einer Hasstirade – auf Salzburg, wohin die Familie des Schriftstellers gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gezogen war. „Alles in dieser Stadt ist gegen das Schöpferische“, zitiert die Schauspielerin Bettina Hoppe den Grantler Bernhard, „Todesboden“ benennt sie die berühmte Festspielstadt.<<

Lesen Sie den Beitrag von Alexander Jürgs in der Kulturzeitung DIE WELT:

http://www.welt.de/regionales/frankfurt/article122027735/Collage-aus-Werk-und-Leben-eines-Noerglers.html

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„Deutschland ist grässlich“

rezension von

Samuel Beckett: „Weitermachen ist mehr, als ich tun kann. Briefe 1929-1940“, Suhrkamp 2013

auf deutschlandfunk

http://www.deutschlandfunk.de/deutschland-ist-graesslich.700.de.html?dram:article_id=268509

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