Beckett und Stuttgart

aus: Stuttgarter Zeitung 28.12.16:

(mit freundlicher Genehmigung des Verfassers des Artikels und des SWR)

Samuel Beckett und Stuttgart

Die glücklichen Tage der Neckarstraße

Von Thomas Morawitzky

Das Theater, die Einsamkeit und ein 2CV: Der dritte Band der Briefe Samuel Becketts zeigt den Dichter des Scheiterns auf dem Höhepunkt seines Erfolges. Beckett findet neue Formen des Schreibens und reist nach Stuttgart.

Der SDR in Stuttgart bot ihm eine Heimat: Samuel Beckett (Mitte, rechts) bei den Dreharbeiten zu „He Joe“, 1966 Foto: SWR/Hugo Jehle
Der SDR in Stuttgart bot ihm eine Heimat: Samuel Beckett (Mitte, rechts) bei den Dreharbeiten zu „He Joe“, 1966Foto: SWR/Hugo Jehle

Stuttgart – Ein knapper Brief, eine Fußnote, eine lange Geschichte: Am 22. Oktober 1965 schreibt Samuel Beckett an Reinhardt Müller-Freienfels, den Leiter des Fernsehspiels beim SDR Stuttgart. Beckett geht auf das Angebot ein, sein Fernsehspiel „He Joe“ in Stuttgart zu inszenieren. Werner Spies, Korrespondent des SDR in Paris, hat den Kontakt zwischen Beckett und der Stuttgarter Redaktion hergestellt. Spies gewann nicht nur den späteren Nobelpreisträger Beckett als Autor für den SDR. Claude Simon, Nathalie Sarraute, Francis Ponge, Michel Butor, Marguerite Duras, Robert Pinget – sie alle wurden von ihm nach Stuttgart vermittelt und besuchten gemeinsam mit ihm die Stadt

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