Typisch Beckett (Sätze aus „Der Namenlose“)

Ich fürchte mich vor dem, was meine Worte aus mir machen werden / Ich habe keine Stimme, und ich muß sprechen / Manchmal duze ich mich, wenn ich es bin der spricht / Ah, ich weiß wohl, was ich machen würde, wenn man Kopf mir gehorchte / Es gibt keine Tage hier, aber ich benütze den Ausdruck / … ich war wie sie, bevor ich wurde wie ich … / … wie soll ich mich wiedererkennen, da ich mir nie begegnet bin … / …es muß noch andere in anderen Woanders geben… / ..ich sage ich, wobei ich weiß, daß ich es nicht bin / Ich darf mir keine Fragen mehr stellen, wenn ich es bin, diese Fallen, die mich daran hindern, mich wiederzufinden / Ja, mehr als einmal habe ich mich beinahe selbst für den anderen gehalten / Es gibt nur mich, mich, der nicht ist, da wo ich bin / Das ist einer, der nicht ist, wie ich niemals nicht sein könnte / … das, was ich am besten sehe, sehe ich schlecht / Manchmal liebe ich mich, wenn ich es bin, der spricht / …es ist sinnlos, sich Illusionen zu machen… / Was für ein dummes Zeug, diese Geschichten von Hell und Dunkel / …wer weiß, welcher hohen Bestimmung ich mich nähere, es sei denn, daß ich daher käme / … man muß schnell versuchen, mit den restlichen Worten, …. versuchen, daß sie mich in meine Geschichte tragen… / …man muß weitermachen, ich kann nicht weitermachen, man muß weitermachen, ich werde also weitermachen… / …

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