Zu spät beim eigenen Begräbnis

Arthur Schnitzler war ein akribischer Chronist seines Lebens. Er führte Tagebuch – und beschrieb dort mehr als fünfzig Jahre lang immer wieder seine Träume. Gegen Ende seines Lebens sammelte er diese Aufzeichnungen für einen gesonderten Band. Nun ist erstmals eine aufwändig editierte Version der Träume Schnitzlers erschienen. Sie birgt Überraschungen.

Schnitzler war ein Schriftsteller, der um den Effekt von Worten wusste. Er hatte den Aufschrei wegen des Bettgeflüsters im „Reigen“ vorhergesehen. Seine Werke können getrost als Seismographen des Aufregerpotenzials der Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert gelesen werden. Und so wundert es nicht, dass Schnitzler seine Träume nicht einfach eins zu eins übernahm.

Manche der Tagebuchfundstücke diktierte er seiner Sekretärin gar nicht, in weitere griff er dramaturgisch ein oder glättete zumindest die Sprache der Notizen. Wieder andere wurden von ihm anonymisiert, um die darin vorkommenden Personen zu schützen. All das und auch viele unverzichtbare biografische Erklärungen zu den Träumen werden im Nachwort erklärt. Nur so weiß man, dass Schnitzler nicht von anonymen „Vorstadtmädeln“ träumte, sondern von Schauspielerinnen und Lebensgefährtinnen.

von: Simon Hadler, ORF.at

Mehr hier:

http://orf.at/stories/2120283/2120284/

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Dubliner – James Joyce

Ein Beitrag von Jan Ehlert auf NDR:

>>Die irische Hauptstadt Dublin hat viele berühmte Schriftsteller hervorgebracht: Samuel Beckett, George Bernard Shaw, Jonathan Swift, Oscar Wilde – diese Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Dennoch gibt es einen Autor, der wie kein anderer mit Dublin in Verbindung gebracht wird. Die Rede ist, natürlich, von James Joyce. Mit Büchern wie „Ulysses“, „Das Bildnis des Künstlers als junger Mann“ und der Kurzgeschichtensammlung „Dubliner“ hat er der Stadt gleich mehrere literarische Denkmäler gesetzt. Vor 71 Jahren starb James Joyce – das bedeutet, dass das Urheberrecht an seinen Werken in diesem Jahr erloschen ist. Der Bayerische Rundfunk hat daher damit begonnen, Joyce‘ wichtigste Werke als Hörbuch zu produzieren. Ende April ist „Dubliner“ erschienen.<<

Mehr hier:

http://www.ndr.de/kultur/literatur/hoerbuch-tipp/nhbdubliner101.html

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Büchner-Preis 2012

Die bedeutendste Auszeichnung für Literatur in Deutschland geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Felicitas Hoppe: Die 51-Jährige wird mit dem Georg-Büchner-Preis 2012 ausgezeichnet. Das gab am Dienstag die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt bekannt.

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Über Strindberg in der ZEIT

»Mich überkommt zuweilen ein rasendes Verlangen, alles zu sagen, was ich denke; aber ich weiß, dass die Welt zusammenstürzen würde, wenn man wirklich aufrichtig wäre.«

Zum ganzen Artikel geht es hier:

http://www.zeit.de/2012/20/Strindberg

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August Strindberg – Poetischer Provokateur

Vor 100 Jahren starb der schwedische Dichter August Strindberg

Von Florian Ehrich

Als einer der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit prägte August Strindberg entscheidend das moderne Theater. Der schwedische Dichter galt als unbarmherziger Wahrheitsfanatiker, der für sein Werk keine Indiskretionen über sich oder seine Mitmenschen scheute.

„Der ungeheure Strindberg. Diese Wut, diese im Faustkampf erworbenen Seiten …“

Franz Kafkas Tagebucheintrag offenbart die Wucht, die das Werk des Schweden bis heute auf seine Leser ausübt. Der manisch produktive August Strindberg – sein Gesamtwerk umfasst über 50 Bände – wird am 22. Januar 1849 in Stockholm geboren. Als junges Talent erlebt er erste Erfolge, doch 1872 wird sein ambitioniertes Schauspiel „Meister Olof“ zurückgewiesen. Strindberg schärft nun als Journalist seinen Stil und arbeitet als Hilfsbibliothekar an der Königlichen Bibliothek. 1877 heiratet der Bürgersohn die aus dem finnischen Adel stammende Siri von Essen. Die Ehe scheitert, und Strindberg schildert in dem Roman „Plädoyer eines Wahnsinnigen“ die zermürbenden Auseinandersetzungen:

„Könnte es denn nicht so sein, dass ich kein Wahnsinniger war, dass ich gar nicht krank, gar nicht degeneriert war? Könnte es sein, dass ich ganz einfach getäuscht worden war, getäuscht von einer geliebten Verführerin, deren kleine Stickschere Simson die Locken abschnitt, als er sein Haupt ausruhte, bedrückt von Mühsal und Sorge um sie und ihre Kinder? Leichtgläubig, ahnungslos hätte er während eines zehnjährigen Schlafes in den Armen der Zauberin seine Ehre, seine Mannbarkeit, seinen Lebenswillen, seine Intelligenz, seine fünf Sinne und was sonst noch alles verloren!“

Der Geschlechterkrieg und die trennenden Klassenschranken der Gesellschaft behandelt das Stück „Fräulein Julie“, dessen Vorrede ein wegweisendes Dokument des Naturalismus ist. Der Autor verbietet sich eine vordergründige ethische Tendenz und lässt seine Figuren als moderne, zerrissene Menschen auftreten:

„Meine Seelen sind Charaktere, sind Konglomerate von vergangenen Kulturgraden und Brocken der angehenden Zeit, welche aus Büchern und Zeitungen entlehnt wurden, Stücke von Menschen, abgerissene Fetzen von Feiertagskleidern, welche zu Lumpen geworden sind, ganz wie die Seele zusammengeflickt ist.“

Der unbarmherzige, auf erotischem und sozialen Terrain geführte Kampf zwischen dem Diener Jean und der Adligen Julie schockiert die Zeitgenossen und kann in Schweden erst im Jahre 1906, 17 Jahre nach der Entstehung, aufgeführt werden.

O-Ton aus „Fräulein Julie“:

Julie: „Glauben Sie denn, ich bliebe hier unter diesem Dach als Ihre Maitresse? Dass die Leute mit Fingern auf mich zeigen? Denken Sie, ich könnte meinem Vater jetzt noch in die Augen sehen? Mein Gott, was habe ich getan?“

Jean: „Hören Sie auf mit der Heulerei, was Sie getan haben? Genau dasselbe wie so manch eine vor Ihnen auch!“

Julie: „Und nun verachten Sie mich! Was war es denn, diese furchtbare Nacht, die mich zu Ihnen trieb? War es Liebe? Dies soll die Liebe gewesen sein? Wissen Sie überhaupt, was Liebe ist?“

1895, nach dem Scheitern seiner zweiten Ehe mit Frida Uhl, gerät der labile Dichter, der sich auch intensiv mit Alchemie, Malerei und Naturwissenschaft beschäftigt, in Paris in seine sogenannte „Infernokrise“. Die seelische Zerrüttung könnte nach seinem Biografen Peter Schütze auch das Ergebnis rücksichtsloser Experimente mit der eigenen Psyche gewesen sein:

„Es ist durchaus glaubhaft, dass Strindberg begonnen hat, nicht nur die chemischen Strukturen von Jod, Schwefel und Gold zu untersuchen, sondern Experimente mit sich selbst anzustellen. Das würde bedeuten, dass sein neugieriges Operieren mit der psychischen Verarbeitung realer und eingebildeter Vorkommnisse, die Erregungszustände und das krankhafte Verhalten erst hervorgerufen – und kultiviert – hat.“

Die Krise gebiert eine neue Ästhetik, die von mystischer Erfahrung, religiöser Inbrunst und Traumlandschaften geprägt ist. Spätere Theaterstücke wie das „Traumspiel“ oder „Nach Damaskus“ sind Visionen einer Suche nach Erfüllung und Sinn. Ihre Bedeutung für das moderne Schauspiel erklärt die Theaterwissenschaftlerin Michaela Giese:

„Darin liegt auch das entscheidend Neue von Strindberg, er geht in den Kopf gleichsam hinein, um das, was sich im Kopf oder eben im Traum abspielt, nun auf die Bühne zu bringen.“

August Strindberg starb am 14. Mai 1912 in Stockholm.

Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1750816/ 

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Marcel Proust und die Gemälde aus der Verlorenen Zeit – Eric Karpeles

KLAPPENTEXT

Mit 200 Farbabbildungen. Alle im Roman erwähnten Bilder erstmals in einem Band. Kaum ein Autor hat Bildbeschreibungen so vollendet als Gestaltungsmittel einzusetzen gewusst wie Marcel Proust. In seinem Meisterwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zeichnet er seine Figuren anhand von Bildern der europäischen Kunstgeschichte. Eric Karpeles großzügig illustriertes Kunstbuch macht diese enge Beziehung von Malerei und Literatur sichtbar: Er verbindet Botticellis Engel, Manets Kurtisanen, Mantegnas Krieger, Carpaccios Heilige, Monets Wasserlilien oder Piranesis Veduten mit ihren Schilderungen im Roman. Karpeles Methode bietet auch dem erfahrenen Proustianer einen neuen Blick auf diesen großen Autor. Ein Essay begleitet die Paarungen aus Zitat und Abbildung. Die Erläuterungen und ein umfangreiches Register aller Maler und Gemälde machen den Band auch zu einem Handbuch.

http://www.buecher.de/shop/kunstgeschichte/marcel-proust-und-die-gemaelde-aus-der-verlorenen-zeit/karpeles-eric/products_products/content/prod_id/27979999/

Gibt es einen Proust-Leser, der sie nicht kennt, die Episode mit dem Dichter Bergotte, den beim Anblick eines Vermeer-Gemäldes im Museum der Tod ereilt?

Kleine gelbe Mauerecke, murmelt er noch vor sich hin, als er stirbt. Und Proust sagt und fragt: Bergotte ist tot. Tot für immer?

„petit pan de mur jaune“

http://www.essentialvermeer.com/proust/proust.html

Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.

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Das Berlin des Robert Walser


Als er 1905 nach Berlin zog, hoffte der junge Schweizer Schriftsteller Robert Walser, hier den literarischen Durchbruch zu erreichen. Wo sonst würde sich der geeignete Verlag und vor allem das enthusiastische Publikum finden lassen?

Walser erlebte in Berlin seine produktivste Zeit. Hier erschienen seine nächsten beiden Romane Der Gehülfe und Jacob von Gunten. Doch fühlte sich der versponnene Dichter nicht wohl unter all den eitlen Künstlern und Schriftstellern. Deprimiert kehrte er 1912 in die Schweiz zurück.

Ich bilde mir ein, dass Berlin die Stadt sei, die mich entweder stürzen und verderben oder wachsen und gedeihen sehen soll. Eine Stadt, wo der raue, böse Lebenskampf regiert, habe ich nötig…
Robert Walser

 

Mehr hier:

http://www.atelierfischer-berlin.de/wegmarken/14-inhaltsseiten/99

Ein Essay über Robert Walser findet sich hier:

ZITATOR: „Stehen Sie sogleich ab von dem Wunsch, meine Bekanntschaft zu machen. … Ich müßte Ihnen gegenüber die notwendige … (Höflichkeit) hervorkehren; und das eben möchte ich vermeiden, da ich weiß, daß artiges und manierliches Betragen mich nicht kleidet.“

SPRECHER: Ein angesehener und wohlhabender Literaturkritiker, der so berühmt war, daß man im Lande glaubte, außer ihm gäbe es keinen anderen mehr, hatte den Roman eines bislang unbekannten Schriftstellers gelesen, denn Lesen war sein Beruf. Das Buch gefiel ihm, und so schrieb er dem Dichter, daß er sich gern mit ihm treffen würde. Schon wenige Tage später erhielt der Prominente diese Antwort.

ZITATOR: „Wer sich so feiner und schöner Ausdrücke bedient wie Sie, wohnt sicher … (in einer eleganten Villa im teuersten Viertel der Stadt). Ich aber bin nur Mensch auf der Straße … und in meinem eigenen Zimmer. … Sie sehen, ich bin offenherzig. Sie sind … ein wohlhabender Mann und lassen wohlhabende Worte fallen. Ich dagegen bin arm, und alles, was ich spreche, klingt nach Ärmlichkeit. … Ich wohne in einem wüsten, alten Haus, in einer Art von Ruine. … (D)as macht mich glücklich. … Ein … gewisse(s) … (Maß) von Verwahrlosung, von Verlotterung und von Zerrissenheit muß um mich sein: sonst ist mir das Atmen eine Pein. Das Leben würde mir zur Qual, wenn ich fein, vortrefflich und elegant sein sollte. …. Warum (also) sollte ich sein, was ich nicht bin, und nicht sein, was ich bin.“

SPRECHER: Dieser Text, 1914 veröffentlicht, stammt von dem damals 35jährigen Schweizer Schriftsteller Robert Walser; dieser Text ist Programm: Schreib und Lebensprogramm.
Der Künstler charakterisiert sich selbst als einen Menschen, der es um seiner literarischen Produktion willen, die ihm so gut wie nichts einbringt, vorzieht, in ärmlichen Verhältnissen zu leben; auch innerhalb der Kunst und Kulturwelt grenzt er sich mit großer Entschiedenheit von jener Sphäre ab, in der die akademisch Gebildeten, die weltgewandten, bürgerlichen Intellektuellen zu Hause sind: die gut verdienenden Professoren der geisteswissenschaftlichen Fakultäten, die eloquenten Chefredakteure der Feuilletons großer Zeitungen, die Kulturunternehmer, die Direktoren der Buchverlage, die Schriftstellerkollegen, die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammen. Walser distanziert sich nicht von ihrer Bildung, sondern von ihrem Dünkel, den sie gleichzeitig mit dieser Bildung erworben haben; er distanziert sich von ihrer Unehrlichkeit, genauer gesagt davon, daß das erworbene Wissen nicht der Wahrhaftigkeit dient, sondern dazu benutzt wird, noch geschickter täuschen und lügen zu können.
ZITATOR: „Niemand sagt die Wahrheit (…) in den Kreisen, die in der Welt den Ton angeben. – Vielleicht ist dort ein wahres Wort schon deshalb unmöglich, weil die(se) Leute zu klug sind (…).“

 

Hier geht es weiter:

http://blog.beckett-gesellschaft.de/wp-admin/post.php?post=597&action=edit&message=6

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Aus den Tagebüchern von Franz Kafka

Sendedaten: 14. bis 22. Mai 2012, montags bis freitags, 22 Uhr

Bodo Primus liest aus den Tagebüchern von Franz Kafka. Die Texte wählte Heinz Ludwig Arnold aus.

Schlüsselfigur der Literatur im 20. Jahrhundert

Franz Kafka © KPA/HIP Detailansicht des Bildes

Porträtbild von Franz Kafka. Der Schriftsteller lebte von 1883 bis 1924.Franz Kafka gehört zu den Schlüsselfiguren der Literatur im zwanzigsten Jahrhundert, nicht nur in deutscher Sprache. Kaum ein anderer Autor ist so oft und so unterschiedlich gedeutet worden, kaum ein anderer hat so viele Nachahmer, Epigonen und Exegeten gefunden wie er. Die Zahl der Kafka-Deutungen hat die Kafka-Parodie provoziert und stärker noch als die Parodie des Werks die Parodie der Kafka-Deutung. Das aus einem Namen abgeleitete Adjektiv „kafkaesk“ bezeichnet gemeinhin die Undurchschaubarkeit der verwalteten Welt, enthält damit aber bereits wieder ein Deutungsmuster, das zu einem Gemeinplatz geworden und der Vieldeutigkeit des Werkes kaum angemessen ist.

Lesung auf NDR Kultur-

Mehr hier:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/sendungen/am_abend_vorgelesen/aavkafka101.html

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Proust und die Medizin

Zur Tagung in Lübeck:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/proust-und-die-medizin-sein-leiden-fuehrte-ihm-die-feder-11744225.html

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Sigmund Freud als Sexualökonom

Zwischen 1911 und 1915 veröffentlichte Freud sechs Aufsätze, in denen er das festlegte, was als klassische psychoanalytische Technik bekannt werden und Objekt zahlloser Karikaturen und Witze werden sollte. Der Patient hatte auf einem bequemen Sofa zu liegen, der Psychoanalytiker saß hinter ihm, außerhalb des Gesichtskreises des Patienten, und hörte sich passiv dessen „freie Assoziationen“ an, die er ab und an deutete. Bis heute werden Witze darüber gemacht, daß manche Analytiker bei ihrer „Arbeit“ einnicken oder gar still und heimlich den Raum verlassen, um sich kurz vor Ende der Sitzung wieder hineinzuschleichen und zu sagen: „Gut, wir machen in der nächsten Sitzung da weiter, wo sie jetzt stehengeblieben sind.“

Quelle und mehr:

http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2012/05/08/sigmund-freud-als-sexualokonom/

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